Dekonstruktion und Identität

Eben hatten Julia und ich eine interessante und angeregte Diskussion beim Mittagessen. Dabei ist mir wieder bewusst geworden wie wichtig es ist bei all den Fragestellungen die mir im Kopf herumschwirren immer wieder auch davon zu reden was mir wichtig, wahr und wertvoll erscheint.

Im Sinne dessen, von dem ich in dem Eintrag zu Offenheit und Identität geschrieben habe, geht es mir ja nicht darum alles zu relativieren, sondern zur eigentlichen Idee, dem tieferen Sinn zu kommen. Darüber habe ich an anderer Stelle folgendes geschrieben:

Mir geht es dabei um einen Prozess, einen Versuch mehr an das zu kommen, was Gott sich mit Sachen gedacht hat. Dabei bin ich mir im Klaren, dass meine Erkenntnis immer nur Stückwerk ist und so weiter auf Ergänzung und tiefere Erkenntnis angewiesen ist [deswegen im Wandel begriffen bleibt]. Und so möchte ich weiter über Dinge nachdenken, Glaubenspraxis hinterfragen und neue, alte und remixte Wege gehen – aber nicht aus irgendeinem anderen Grund, als dem, näher an Gott und seinen Willen zu kommen.

Von daher gibt es ›Feststehendes‹ hinter der kulturellen Form – das sich mit dieser verbunden hat, jedoch nicht unbedingt an sie gebunden ist – was ich auch bei veränderter kultureller Form nicht verlieren möchte.

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