Verdienstmöglichkeiten

Toby Faix hat das Blogger-Exhibitionismus-Spiel der fünf Dinge die bisher niemand wusste insofern verändert, dass er über fünf Dinge schreibt mit denen er schon Geld verdiente. Dieser Gedanke hat mir gut gefallen, und da er mich eingeladen hatte auch ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern schreibe ich auch über fünf Dinge die mir einen gewissen Verdienst ermöglichten:

1. Bitte keine Werbung einwerfen! Soweit ich mich erinnern kann bestand mein erster Versuch etwas eigenes Geld zu verdienen darin Prospekte eines Spielwarenladens zu verteilen – für sage und schreibe 6 Pfennig pro Prospekt.

2. Beerdigungen. Meine aktive Zeit im Pausenchor brachte mich zum bis dorthin lukrativsten Job: Beerdigungen im Quartett musikalisch zu umrahmen. Depone war für den Bass mit seiner Zugposaune zuständig – und die CD Sammlung wuchs.

3. Baustellenausfahrt. Zwei Sommerferien verbrachte ich auf verschiedenen Baustellen und arbeitet als Handlanger für Bauarbeiter. Neben Betonieren, Schlitze klopfen und sonstigen schönen Aufgaben genoss ich immer die Zeit des harten Arbeitens, das zu Bett gehen fiel in diesen Wochen selten schwer.

4. Schichtarbeit. Auch wenn das Dasein als Bauarbeiter frühes Aufstehen mit sich brachte, so wurde es durch das Schichtarbeiten in einer Fabrik für Autoelektronik noch getoppt. Die Arbeit war wesentlich weniger abwechslungsreich, da sich meine Aufgabe hier auf das anbringen von Steckern an Kabel beschränkte.

5. Heiße Schlitten. Während meines ersten Jahres als Student arbeitete ich für Europcar. Neben den eher lästigen Aufgaben des Autoputzens hatte ich mehrere interessante Botenfahrten. So holte ich ein paar fabrikneue Audi A8 ab [inkl. fernsehen im Stau], fuhr mit netten Mercedes durchs Land und stellte auch 7,5 Tonner zu.

Nach ersten Bedenken, ob ich es denn auf 5 interessante und unerwartete Jobs bringen würde, fiel mir auf, dass ich noch ein paar mehr in der Hinterhand habe, die ich aber Dank der fünf Punkte für mich behalten kann. Mehr Details von sich Preis zu geben möchte ich von niemanden verlangen – viele in meinem Bloggerumfeld haben ja diese oder ähnliche Fragen schon beantwortet.

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