Babel

»Wer verstanden werde will… muss zuhören.« Mit diesen Worten endet der Trailer für den aktuellen Film von Alejandro González Iñárritu. Mit diesem Film beendet er seine Trilogie über Gewalt, Tod und menschliche Abgründe. In einem sehr coolen Interview im huck sprachen er und Gael García Bernal über den Film und einige Gedanken denen sie damit nachgehen. Ihr Verständnis des Turmbaus zu Babel könnte eine Möglichkeit sein die Interaktion zwischen Theologie und Kultur zu leben…

»Aber ich glaube, dass es auch eine positive Seite gibt. In der mythischen Bibelerzählung vom Turmbau zu Babel versucht ein Volk etwas ohne Gott zu erreichen und wird dann von Gott bestraft, indem er die Sprache verwirrte, so dass das Volk sich nicht mehr verstehen konnte. Aber das gute daran ist die Tatsache, dass die Vielfalt der Auslöser war, sich auch für andere zu interessieren. Die Freude zu übersetzen und zu interpretieren, was ein anderer sagt und fühlt, und die Emotionen mit dem anderen zu teilen. Es ist nicht alleine eine Bestrafung, eigentlich ist es ein Anreiz, sich mit dem anderen auseinanderzusetzen. So ist der Film zu sehen.«

[huck, Issue 03, 85.]

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