im apostolischen glaubensbekenntnis heisst es „[ich glaube an] die heilige christliche / katholische kirche“, im nizänischen: „die eine, heilige, katholische und apostolische kirche“. – was ich dabei „denke“ wenn ich diese worte sage, ist wohl trauer. ich spüre persönlich diesen riss, der durch die kirche geht.

es ist gut, sich an worte anlehnen zu können, auch wenn sie zu verschiedenen zeiten nicht immer gleich bedeutsam sind für einen selbst. ich verstehe auch den vorbehalt gegen „tradition“ nicht: ohne die, die vor uns waren, wären wir nicht. und warum tun wir so, als wären wir heute viel schlauer und hätten mehr erkenntnis als die alten?