Ich kann auch als Nutznießer der neuen Regelung euren Frust gut verstehen. Unsere Tochter hat sich überreden lassen am Neujahrstag zur Welt zu kommen und daher bekommen wir das Vielfache des für uns möglichen alten Satzes (der hätte sich ziemlich der Null genähert).

Ich kann nur beten, dass noch diese Legislaturperiode die Regierung die neu entstandene Steuerflut ein wenig davon in die Besserstellung der „Geringverdiener“ umleitet.

Rein materiell kann ich die Intention des ganzen aber durchaus nachvollziehen. Als wir mit unserer ersten Tochter auf ein volles Gehalt „verzichten“ mussten, war der „Absturz“ im Geldbeutel schon deutlich spürbar. Und auch wir konnten einen gewissen Frust nicht leugnen, als meine Frau von der begehrten und dementsprechend bezahlten Filialleiterin zur quasi unbezahlten Hausfrau „mutierte“. Diese gefühlte Ungerechtigkeit ist jetzt geschlossen, nur leider zu Lasten einer anderen…