Bibelausgabe

Arbeite gerade immer noch an meinem Bibelverständnis. Dabei ist mir aufgefallen, dass mich interessiert welche Bibelausgabe Du liest. Nun freue ich mich auf Deinen Kommentar, am Besten mit einer kurzen Begründung. Danke sehr!

25 Reaktionen

  1. Ich benutze hauptsächlich die „Gute Nachricht Bibel“, denn beim Parallellesen zu meinen Predigtvorbereitung hab ich gemerkt, dass ich allermeistens diese Übersetzung zitiert habe.
    Ich finde sie von den verständlichen am genausten.

  2. Ich benutze mehrere Ausgaben. Früher habe ich nur die Elberfelder benutzt, weil es mir auf die Wortwörtlichkeit ankam. Leider hab ich manchmal erst nach intensivem Lesen den Zusammenhang verstanden. Der große Bogen blieb mir oft sehr verschlossen. Seit die Neues Leben Übersetzung raus ist, nehme ich sie. Sie hat eine angenehme Sprache und ist flüssig zu lesen und scheint mir auch ganz gut den Urtext wieder zu geben. Diese habe ich echt lieben gelernt. Aber bei der Vorbereitung von Predigten u. a. komme ich wieder zur Elberfelder zurück.

  3. Als guter (post-)Charismatiker geht nur die Einheiz-Übersetzung :-)

    Im Ernst: für mich die optimale Mischung zwischen lesbarer Sprache und Genauigkeit. Und dann noch ökumenisch…

  4. Ich habe in den letzten Jahren viel rumprobiert und mich an verschiedenen Übersetzungen erfreut. Die meiste Zeit, vor allem während dem Studium, benutzte ich Elberfelder. Mittlerweile bin ich fast ganz auf die GNB umgestiegen. Klar, wenn ich etwas genauer nachschauen will, beuntze ich noch andere Übersetzungen oder schau gleich im Urtext. Ansonsten gefällt mir die Einheitsübersetzung auch sehr gut.

  5. Hatte verschiedene Phasen: Hoffnung für Alle-Phase (inzwischen sehe ich sie mehr als Auslegung, erinnert mich aber immer gut daran, wobei es in der Theologie eigentl. geht: Das Bibelwort verständlich machen); Elberfelder-Phase (eigtl. nie gern gelesen, aber wg. der viel gepriesenen Urtextnähe dazu verpflichtet gefühlt); jetzt Luther’84-Phase (meine ist gerade klein, mit coolem Bild eingebunden; und natürlich die Sprache…).

  6. Alles querbeet. Zusätzlich zu den genannten die Neue Genfer Übersetzung (hat oft erstaunlich präzise Formulierungen), Luther 75 (der beste Kompromiss zwischen Urtext, Luthertext und heutiger Sprache) sowie die Volxbibel (erfrischend anders).

  7. Hi also ich benutze die Übersetzung nach Hermann Menge.

    Sie ist an sich mit der Einheitsübersetzung zu vergleichen. Lese sie jetzt schon seit ca. 3 Jahren und bin begeistert. Bei der Wortwahl und der genauen Übersetzung aus dem griechischen ist sie topp.

    Ansonsten lese ich oft noch nebenbei die Good News Bible und zum vorbereiten schaue ich immer mal wieder in die Neues Leben Übersetzung.
    Welche ich außerdem noch super finde, ist die Neue Genfer Übersetzung; nur schade, dass es die bisher noch nicht vollständig gibt.

  8. was grade so rumliegt.
    sitz ich in der küche ist es oft die message oder die GNB, bin ich im schlafzimmer ist es ab und zu die HFA oder die Luther ’84iger. sitz ich im büro ist die NewInternaionalVersion greifbar, die Elberfelder die Luther 1912, die Luther 1984… wo ich mich eben am wenigsten für bewegen muss.
    :)

  9. Ich bin mit Luther aufgewachesen und im Zuge der Generalüberholung meiner Beziehung zu Jesus musste auch diese dran glauben, denn die Sprache, so schön sie auch ist, verkörpert für mich genau dieses 60-Jahre -Christetum, mit dem ich nichts mehr zu tun haben will. Da in meiner neuen Kirche das Neue Leben rumstand, habe ich sie mir auch gekauft und finde sie sehr schön mittlerweile.

  10. „Meine“ Bibel ist aus biographischen, nicht aus Übersetungs-Gründen eine Gute Nachricht. Mit Markierungen und Meerwasserwellungen. Da schweißt die Geschichte zusammen. Wenns auf Sprachschönheit ankommt zum Vorlesen oder speziell ausgewählte Verse, lande ich wohl des öfteren bei Luther. Zum Grübeln und Durchdenken Elberfelder, und zum Hören Einheitsübersetzung.

  11. Soweit möglich NGÜ (ist meist die klarste, verständlichste und treffenste Übersetzung). Ansonsten habe ich eine nette Luther-Senfkorn-Bibel, das kann man meist gut verstehen und ist relativ nah am Text und natürlich bekannt.
    Habe mir gerade eine Bibel mit griechischen, Luther- und Einheits-Text nebeneinander gekauft. Bin mal gespannt.
    Bei Predigten mixe ich wild (Luther, NGÜ, Eigenes…)

    Da ich öfters anhand von Closer to God Bibel lese, nutze ich dann die NIV, schalte aber auch gerne mal auf „The Message“ um.

  12. Also, hier habe ich jetzt nur eine Gideon-Luther, die dafür fast immer dabei und meine Hoffnung für Alle.
    Am meisten Auswendig kenne ich Luther 84-Verse, zum einfach Lesen finde ich die Hoffnung für Alle angenehm, um mal was nachzuschauen nehme ich gern meine Thompson-Studienbibel. Ansonsten ist ein Blick in die bisher noch nicht genannte überarbeitete Schlachter auch noch nicht verkehrt. Elberfelder und Gute Nachricht (die neue Revision ist ja sogar fast lesbar ;) hat man der Vollständigkeit wegen auch noch greifbar. Und eine handvoll englische Bibeln … ach, und inzwischen auch mal ganz gern die Message.
    Aber das wolltest Du ja alles garnicht wissen, an sich. Meist ist es, weil ich es gewohnt bin und auch gut zu lesen finde (und weil die kleine halbe grüne halb zerfledderte Gideon eben eh fast immer in der Tasche ist) Luther 84 und Hoffnung für Alle. Wenn mich in einer was wundert, kann man ja immer noch in irgendwelchen anderen nachschlagen …

    Grüße,
    Götz

  13. momentan hauptsächlich die TNIV (in der Ausgabe als study bible). Finde sie eine tolle, lesbare Übersetzung im zeitgemäßen Englisch. Früher hatte ich noch häufiger die ESV benutzt, die theologisch eher konservativ ist, und — in meinen Augen ein Nachteil — sprachlich hauptsächlich eine „Kontemporarisierung“ der Übersetzungen darstellt, auf der sie aufbaut (ASV, auch KJV – graus!) und keine richtigen neuen sprachlichen Akzente liefert.

    Warum Englisch? geht mir a) direkter ins Hirn, weils nicht so religiös-frommdeutsch daherkommt und (bei Amerikanern mag das Gegenteil zutreffen) b) starke anglophile Neigung als Halb-Ire.

  14. Hi depone,

    wir benutzen in unserer community die Neues Leben Übersetzung, weil es der Aschaffenburger Sprache am nähesten kommt. Sprachlich top, gut verständlich und kommt m. E. nach den Sinn des Urtextes sehr nah.

    Für mein persönliches Studium benutze ich die Rev. Elberfelder, die neue Schlachter-Übersetzung, die TNIV und das griech. NT (soweit wie’s halt geht).

    Ciao
    Danny

  15. vielen dank für alle eure kommentare. werde in naher zukunft noch etwas zu der ganzen bibelsache schreiben – für heute erst mal ein kleines bonbon – ein schaubild der bibelausgaben die ihr angegeben habt:

    bibelausgaben.png

    um das schaubild auch wirklich anschauen zu können hilft ein klick…
    bisher habe ich nur deutsche ausgaben berücksichtigt, da diese mich in erster linie interessieren.

  16. was ist NGÜ?
    zum studium nehme ich am liebsten die zürcher bibel (wie elberfelder, nur noch besser wie ich finde)
    und ansonsten mag ich auch die luther von 1966 sowie von 1984.
    (ich hab auch eine gute nachricht und die volxbibel, aber die les ich nur so ab und zu zum spaß…)

  17. Hallo Depone!
    Les das hier erst jetzt. Ich früher war ich immer Elberfelder. Aber hier hab ich jetzt auf einmal das verlangen nach vernünftigem Deutsch ;)
    Hab mich für die GNB entschieden. Ansonsten halt noch die neuste slowenische Übersetzung.
    Als ich in USA war hab ich NIV gelesen.

    Übrigens find ich deinen Blog optisch sehr angenehm im neuem Layout.

  18. Ich lese meistens (gewöhnliche) Hoffnung für alle. Da ich mit der Luther Übersetzung aufgewachsen bin, schaue ich immer wieder auch dort nach. Wenn es gern schwierig ist, dann nehme ich den griechischen Urtext mit Kommentar, denn ich habe in der Schule noch altgriechisch gelernt.
    Außerdem kann man beten, wenn man etwas nicht versteht.

Reagiere darauf

*