Ich habe den Eindruck, dass Predigt ueber die Jahre auch so etwas wie ein einheitliches „Weltbilt“ in der Gemeinde schafft (vor allem, wenn nur ein Pastor/Pfarrer predigt). Selbst in unserer Gemeinde, wo viele Lainprediger sind, scheint es mir als ob nicht viel kontroverses gepredigt wird und alle Zuhoerer meistens innerlich zustimmen.
Das wirft bei mir zwei Fragen auf:

1. Funktioniert das wirklich, dass Menschen durch zuhoeren sich auf eine Sichtweise einigen, oder foerdert eine solche Art von Predigt oberflaechliches Uebernehmen von Meinungen?

2. Ich denke, dass es fuer eine Gemeinschaft sehr wichtig ist, um einen gemeinsamen Standpunkt in theologischen Fragen zu ringen, und nicht einfach „nebeneinander her“ zu leben. Wenn eine Predigt das nur oberflaechlich schaffen wuerde … welche Wege habt ihr als zweckdienlich erfahren, um gemeinsam ueber Theologie nachzudenken?