Hallo, meine einzige Frau postete mir den Link von diesem blog. Bin seit über 10 Jahren in der ehrenamtlichen Jugendarbeit am Start und seit 5 Jahren auch beruflich als Sozialpädagoge.
Mir persönlich stellt sich gerade die Frage, ob ich noch mal Theologie studieren soll, dmait ich bei der „Verkündigung des Wortes“ blos nichts falsch mache. Dann wiederum treffe ich auf Theologiestundenten oder auch -absolventen und staune wie sau, was die manchmal für krasse Ansichten haben, die m.E. nicht so richtig jesusmäßig sein können.
Um mal langsam auf das allgemeine Thema zu kommen würde ich hier beitragen wollen, dass es absolut notwendig ist, Christen in eine aktive Mündigkeit zu führen und zwar nicht über einen 5-Jahresplan mit ganz tollen Kurseinheiten, die aus der theoretischen Schreibfeder entstanden sind.
Wenn ich mir das Leben Jesu und seine letzten 3 Jahre anschaue, die gleichzeitig die Ausbildungszeit für seine Crew war, fällt mir auf, dass die ganzen krassen Storys mitten im Alltag abgegangen sind. Daher frage ich mich seit vielen Monaten: „WARUM ERWARTEN DIE CHRISTEN IRGENDWAS COOLES IM GOTTESDIENST VON DEN PROFIS? Sie bräuchten einfach nur Gott die tatsächliche Erlaubnis geben mit ihrem Leben machen zu dürfen was er möchte und dann geht es ab! Ich habe es erlebt, wie Kranke durch ein Gebet des Glaubens gesund wurden, wie Menschen Gott in ihrem Leben aufgenommen haben, weil ich während einer Missionsreise ausgerechnet an meinem freien Tag das Evangelium mit einem Stock in den Sand gemalt habe.
Ich denke, die Frage die hier von uns allen erstmal beantwortet werden müsste ist: „WAS ist Gemeinde?“ Danach kann man sich Gedanken machen in welchem Rahmen wir den Leuten das Bibellesen mit auf den Weg geben.
Fetten Segen, Dave Sindhu