Also, wenn Du schon was dazu geschrieben hast häng ich mich einfach mal hier dran ;)

Ich fand es erträglich, bis Pocher in den Vordergrund kroch. Ich mache keinen Hehl daraus, daß jene Gestalt mir nicht sonderlich sympathisch ist. Im Gegensatz zu wohl einigen andern mochte ich Andrack, aber das ist ja wieder ein anderes Thema.

Also, Strom, SPD, Porsche und VW – das fand ich noch ganz nett. Danach ging es meiner Ansicht nach meist bergab.

Interessant fand ich zu erfahren, daß sich Max Herre und Joy Denalane getrennt haben. Ich dachte ja erst, daß der Pocher bestimmt gelogen hat, aber das stimmte tatsächlich … schade.

Weder Carpendale noch Catterfeld sind so interessant, daß man mehr als einen Halbsatz über sie verlieren müßte, finde ich.
Ich würde ja hoffen, daß es nicht Pochers ernst war, daß er Martin Walser nicht kennt, aber ich befürchte dem ist wirklich so.

Nun, den Pocher-Kommentar zu einer Anzeige der Welthungerhilfe fand ich zugegebenermaßen nicht so schlecht, obgleich man darüber keine Witze machen sollte.

Als Günther Jauch dann als Gast auftauchte wurde es stellenweise wieder besser. Die Fußballereinlage von Pocher fand ich völlig daneben, einzig Kahn war fast lustig. Jauch als Schulderberater Zwegat hingegen hat mir gefallen.

Unterm Strich bin ich wnig begeistert. Ohne Pocher hätte mir diese erste Sendung zumindest nicht schlechter gefallen …

Und noch kurz zwei Verweise: Schmidt & Pocher. Gigold & Große. | Medienrauschen, das Medienweblog und popkulturjunkie.de » “schmidt & pocher”: die premiere live..

Da der Stream nach Schmidt & Pocher noch weiter lief hab ich mir gleich noch Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich von und mit Erwin Pelzig angeschaut. Ich muß sagen, daß das deutlich kurzweiliger als die vorhergehende Sendung war. Pelzig hat sich der Online-Shops deutscher Parteien angenommen und erstaunliches bestellt. Stoiber als Pappkameraden und einen CSU-Bikini – klar, natürlich „näher am Menschen“ (siehe auch ein Interview: „Wir stellen auch ein hübsches Model im CSU-Bikini auf die Bühne, das die Ausschaltreflexe vertreiben soll.“). Auch einen Strampler der Linkspartei hat er erwähnt, nicht zu vergessen die SPD, die das ganze Jahr über nur Weihnachtskarten anbietet. Bei der CDU gab es sogar Gummibärchen! Das orangene Shirt kam jedoch nicht so gut weg – von wegen dynamisch und Aufbruch oder sonstwas, Pelzigs Assoziation war die Müllabfuhr. Nun gut.

Als Gäste hatte er einen netten Jürgen Trittin, einen unterhaltsamen Paul Sahner und eine sportliche Kati Wilhelm.

Anscheinend ging es nicht nur mir so. Nur ich kannte Pelzig bisher garnicht, aber es war gar nicht schlecht. Manchmal vielleicht ein bißchen zu offensiv, aber auf jeden Fall eindeutig besser als Schmidt & Pocher zusammen.