hallo onkel toby,

ich würde sagen, dass die tatsache dass keine der personen auf ihrem platz beharrt – keinen statischen platz einnimmt den nur sie selbst inne hat – dazu beiträgt, dass sie selbst ständig raum für etwas neues, das andere, das ereignis machen. die öffnung auf etwas anderes, ein ereignis hin, ist etwas das kearney und auch caputo in dem gespräch als merkmal der dekonstruktion bezeichnen. daneben öffnet der perichoretische tanz noch den von kearney erwähnten raum in der mitte der drei personen – wieder etwas anderes, ein ereignis.

auch wenn man das hier angeführte bild verlässt steht meiner ansicht nach die dreieinigkeit, dadurch dass die einzelnen seinsweisen sich stetig durchdringen, sich in einem geheimnis des andersseins und dennoch einsseins befinden als dekonstruktion angesehen werden. gott dekonstruiert das bild welches wir uns aufgrund einer offenbarung machen wieder dadurch, dass er auch andere facetten seiner selbst offenbart.

hat jemand noch anmerkungen dazu? würde mich freuen.