Vorbild

Im Laufe des heutigen Tages bin ich auf zwei Menschen gestossen, die sich meiner Meinung nach vorbildlich verhalten. Da es sich bei deren vorbildlichem Verhalten um eine politische Angelegenheit handelt könnte es natürlich sein, dass nicht jeder dieselbe Meinung vertritt. Dazu kommt noch dass beide Amerikaner sind und sich zu einem Thema äußern das uns nur indirekt betrifft, dennoch haben die beiden mich heute erfreut und ich möchte sie mir zum Vorbild nehmen.

StreetArt und Politik
Obama von OBEY Shepard Fairey, ein Künstler den ich bewundere und dessen Werke auch mit folgenden vier Buchstaben in Verbindung gebracht werden: OBEY. Ermutigt in seinem Blog und durch seine aktuellen Werke seine Mitmenschen dazu wählen zu gehen. Neben den eher allgemeinen VOTE-Postern gibt es ein Poster von Barak Obama, das hier zu sehen ist. Er schreibt dazu, dass er davon überzeugt ist, dass Obama der nächste Präsident der USA werden sollte. Diese Überzeugung stützt er auf das was er von Obama kennt und auf sein Wahlprogramm. Neben seiner Empfehlung ermutigt er die Leser seines Blogs auch dazu sich selbst eine Meinung zu bilden. Das hier abgebildete Poster wurde in seinem Shop verkauft und finanziert nun eine landesweite Posteraktion. Mir gefällt diese Verbindung von Politik und Kunst.

Tony Jones und Politik
Tony Jones erläutert auf seinem Blog weshalb er ebenfalls Barak Obama unterstützt. Seiner Ansicht nach bringt Obama genau das mit was den nächsten US-Präsidenten ausmachen sollte. Er setzt sich dafür ein, dass Amerika wieder durch eine Zukunftsvision vereint wird und seine Außenpolitik soll durch Diplomatie anstelle leerem Gehabe geprägt sein. Meiner Ansicht nach ist dieser gesamte Beitrag lesenswert, darin führt er auch aus, dass er nicht blind einer bestimmten Partei zu folgen gedenkt: Why Obama?

An diesen beiden Aktionen gefällt mir die positive Richtung die von beiden Vorbildern eingeschlagen wird. Darin sind sie mir Vorbilder. Vielleicht denke ich und auch die eine oder der andere von euch bei der nächsten Wahl daran.

3 Reaktionen

  1. Obama hat ein Wahlprogramm? Hab irgendwo gelesen, dass selbst die Amerikaner von Obama hauptsächlich eines wissen: welche Hautfarbe er hat.

    Da gehe ich also auf die oben verlinkte Webseite „Why Obama?“, um endlich mal Argumente zu erfahren, warum Obama so ein toller Präsident wäre (außer seinem angeblichen Charisma), und die Seite besteht aus einer einzigen gähnenden, schwarzen Leere. Soll mir das jetzt was sagen?

    Ich glaube, auf einen Kandidaten, der am wenigsten konkretes Wahlprogramm und am meisten einfach nur Hülsen wie „Wechsel“, „Hoffnung“, und „Alles wird mit mir besser“ von sich gibt, kann man immer noch am meisten selber projizieren. Jung, schwarz, sportlich reicht dann schon mal.

  2. Ah, jetzt scheint der Artikel wieder zu gehen.
    Trotzdem, vielleicht interessiert’s, zwei lesenswerte Artikel:

    „Amerikaner sehen in Barack Obama den Erlöser“
    „Sein Wahlversprechen ist die simple Parole ‚Wandel‘. An Sachkenntnis ist seine Konkurrentin Hillary ihm weit überlegen.“

    Barack Obama – mit Hallelujah ins Weiße Haus
    „Die Unterstützung für Barack Obama trägt inzwischen Züge einer religiös-politischen Erweckungsbewegung. „

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