Joschka zu Tibet

Die politische Woche beginnt laut Zeit-Online montags um 09:00 Uhr mit der Kolumne von Joschka Fischer. Heute war die Kolumne schon eine ganze Weile im Netz und die politische Woche in voller Fahrt als ich auf dem heimischen Sofa die Zeilen las die Joschka Fischer mit dem Titel »Pekings Macht und Tibets Zukunft« versehen hatte.

In dieser Ausgabe seiner Kolumne schreibt er über die Macht des chinesischen Staates und den Versuch durch Unterdrückung der Tibeter und ihrer Kultur die eigene Macht zu erhalten. Interessant ist die Kolumne meiner Ansicht nach zum Einen wegen der geschichtlichen und demographischen Daten, und zum anderen wegen der Möglichkeiten die Joschka sowohl für Tibet als auch die westlichen Staaten aufzeigt, denen er jedoch auch Gründe der chinesischen Führung entgegen stellt. Diese Gründe gegen eine Anerkennung eines autonomen Tibets sind seiner Ansicht nach nachvollziehbar, jedoch alles andere als richtig, sie schaden vielmehr den Modernisierungsbestrebungen Chinas als auch seiner internationalen Anerkennung. Mein Vorschlag, lesen: Pekings Macht und Tibets Zukunft.

Wie dem Einen oder der Anderen sicherlich nicht entgangen sein wird, zählt Joschka Fischer zu meinen persönlichen Vorbildern. Aus diesem Grund möchte ich auch noch auf die Sendungen hinweisen, die in den nächsten Tagen im ZDF gesendet werden sollen.

Da ist zum einen die Sendung »Joschka – eine Karriere«, die am Dienstag 25.03. um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird. Und zum anderen ein politisches Essay von Wolfgang Herles: »Ergrautes Grün – Ein Vierteljahrhundert im Parlament« – Donnerstag 27.03. 0:20 Uhr ebenfalls im ZDF. Ich hoffe, dass beide Sendungen in der Mediathek erhältlich sein werden, da ich zumindest am Dienstag einen Termin habe.

1 Reaktion

  1. Hallo Daniel

    Die Sendung „Joschka – eine Karriere“ hat ihn ziemlich machthungrig, um nicht zu sagen -besessen gezeigt. Dei Art, wie Macht genommen wird, soll er bei Helmut Kohl bewundert haben. Eigenschaften, die für mich nicht sehr erstrebenswert sind. Wir waren etwas ernüchtert über diese Karriere.

    Herzliche Grüße aus Mössingen Wilhelm

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