Das hab ich gern gelesen. Allerdings glaube ich, dass man oft trennen muss – also hier das Kosten- und Armutsproblem (mit dem ich ja selbst oben argumentiert habe) von der Qualität und Definition von bio etc. und der generellen Verfügbarkeit für die Massen – , um Schritt für Schritt überhaupt erst vorgehen zu können. Andererseits lassen sich ja Überschneidungen kaum vermeiden.

Herrn Wallraff habe ich nie erlebt, also nie im TV gesehen oder so, kann also sein Auftreten nicht beurteilen, aber ich glaube im Allgemeinen, dass es fast immer derart radikaler „Einseitler“ bedarf, um Dinge auf einem bestimmten Gebiet voranzutreiben.

Ich mein, wenn es bspw. die Grünen nicht gäbe/gegeben hätte, stünde Deutschland (u.letztlich die gesamte EU) in Bezug auf die Umweltpolitik heute wo ganz anders. Das schätze ich, obwohl ich persönlich mich eher nicht mit vielen Vertretern dieser Spezies identifizieren kann (salopp formuliert).