danke für eure interessanten kommentare.

vielleicht provoziert der eintrag hier ja gerade dadurch, dass er eine negative abgrenzung enthält. dies ist sicher nicht der beste weg gründe für ein ›leben in harmonie‹ anzuführen, provozieren kann man damit und vielleicht hilft eine solche provokation ja auch auf positive gründe zu stossen, wie sie z.b. von thorsten angesprochen wurden.

mein vorgehen ist auch meist positiv, mir geht es auch nicht darum zu stänkern, oder negative linien zu ziehen, wallraff wird eben auf lidl angesproche, da es in der untersuchung um einen zuliefererbetrieb von lidl geht – und dass manche ketten, ich wage sogar zu sagen: große teile des auf „optimierung“ angelegten wirtschaftens, und damit unsere konsum-kultur, mensch und natur ausbeuten, respektlos behandeln und beschädigen, ist kein geheimnis. so wird es sich, für diejenigen, die darüber nachdenken konsequent ›in harmonie zu leben‹, nicht vermeiden lassen, gedanken darüber anzustellen, wo und wie eingekauft wird.

wie viel teurer es ist nachhaltig und fair einzukaufen, kann ich nicht beantworten. ich kenne das argument, dass manche es sich schlicht nicht leisten können, dazu finde ich es schwer etwas zu sagen, da dies allgemein schlecht anzusprechen ist. was ich jedoch mit sicherheit weiß, ist, dass sich das konsumverhalten als ganzes ändern muss. so werden wir wohl teurere lebensmittel kaufen, jedoch wahrscheinlich weniger von dem ein oder anderen… dass sich durch einschränkung in diesem bereich die lebensqualität verschlechtert habe ich nicht bemerkt. vielleicht trägt bewusste einschränkung, und z.b. der genuss von saisonalen und regionalen lebensmittel zu einer steigerung der lebensqualität bei.