Twitter

Anlässlich der Twitterlesung, die letzten Samstag in Berlin stattfand versucht sich Die Zeit wieder einmal darin aus journalistischer Sicht das Phänomen Twitter zu erklären. Ich finde den Artikel alles in Allem gesehen gut und gebe dem Autor mit seinem letzten Satz recht: „Die Faszination dieser Kurztextmassenproduktionsstätte, dem Nicht-Twitterer bleibt sie vorerst wohl weiter verschlossen.“

Twitter ist meiner Ansicht nach eine Art in unserer Gesellschaft zu kommunizieren und so schließe ich mich Neil Postman in seiner Nachfolge von Marshall McLuhan an, wenn er sagt dass man an den Kommunikationsmitteln beteiligt sein muss um eine Gesellschaft zu verstehen. Hier noch mal im englischen Original:

»the clearest way to see through a culture is to attend to its tools for conversation«

[Neil Postman, Amusing Ourselves to Death, 8.]

Solltest du jetzt Lust bekommen haben auch mal an diesem Kommunikationsmittel teilzunehmen und dabei mit mir zu kommunizieren, hier findest du mich.

Twitterlesung anschauen:
Die Twitterlesung kannst du dir übrigens auf hobnox.com hier anschauen.

2 Reaktionen

  1. Als ich Hufi (einAugenblick.de) gefragt habe, was Twitter sei, sagte er einfach, dass ich es mal ausprobieren soll.
    Das habe ich dann gemacht und bin hängen geblieben.
    Seit dem mache ich es auf die selbe Art und Weise mit anderen Menschen und die einen bleiben hängen, die anderen nicht. Eines haben sie allerdings alle gemeinsam: sie fangen erst langsam aber sicher an zu verstehen, was Twitter ist, wenn sie es mehrere Tage genutzt haben.

    Allerdings könnte man natürlich auch fragen: Haben die Leute, die Twitter benutzen, verstanden worum es in Twitter eigentlich geht, oder haben sie einfach Twitter so definiert, wie es ihnen gerade in den Kram passte? ;)

  2. Danke. Hilfreich und amüsant.

    @Tobi Wahrscheinlich ist das so dass es sich jeder selbst definiert … innerhalb gewisser Grenzen. Und das ist ja vielleicht gerade gewollt.

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