MacBook und Arbeitsspeicher

Da mein neues MacBook für die nächsten Jahre mein treuer Begleiter sein darf wollte ich die Möglichkeiten des Arbeitsspeichers ausnutzen. Aus der Erfahrung dachte ich jedoch, dass es besser ist den Arbeitsspeicher bei einem Drittanbieter zu bestellen. Apple war in der Vergangenheit nicht gerade dafür bekannt Arbeitsspeichererweiterungen günstig anzubieten, sondern verlangte stolze Preise. Die Entscheidung mein MacBook mit dem Standard-RAM zu bestellen habe ich mittlerweile allerdings bereut.

In einen Eintrag auf Daring Fireball zu den RAM-Preisen in der aktuellen MacBook-Serie wird berichtet, dass sich Apple mit den aktuellen Arbeitsspeichern im normalen Preisspektrum befindet. Der Drittanbieter meiner Wahl bot die von mir gewünschten Arbeitsspeicher zu einem höheren Preis an, als dies noch bei denen für die vorherige MacBook-Generation der Fall war. Da ich jedoch schon bestellt hatte, war die Entscheidung gefallen.

Ich schreibe diesen Eintrag jedoch trotzdem aus zwei Gründen. Zum einen für diejenigen von euch, die mit dem Gedanken spielen sich ein neues MacBook zu kaufen. Euch empfehle ich direkt von Apple den Arbeitsspeicher zu beziehen, den ihr haben wollt. Solltet ihr die Möglichkeit haben im Bildungsstore einzukaufen, spart ihr gegenüber den üblichen Drittanbietern auch noch. (Natürlich habt ihr dann nicht das Vergnügen den RAM selbst einzubauen und habt auch keine zwei Standard-RAMs zu Hause liegen – darauf kann man meiner Meinung nach jedoch auch verzichten, oder?)

Der andere Grund weshalb ich zum Kauf von Arbeitsspeicher bei Apple rate ist die Möglichkeit von Problemen mit Arbeitsspeicher eines Drittanbieters. Mein MacBook fror nach dem Einbau des Arbeitsspeichers mit einer gewissen Regelmäßigkeit ein und bei einem Blick in einschlägige Foren wurde mir bestätigt, dass ich nicht der Einzige bin, dem dies passiert. Nun arbeitet mein MacBook wieder mit 2GB Arbeitsspeicher und tut dies wie erwartet treu und ohne merkliche Verlangsamung. Ich habe mich nun erst mal dazu entschieden bei 2GB zu bleiben und erst nach einer Weile, wenn ich Bedarf nach mehr habe, noch mal über Erweiterungen nachzudenken.

4 Reaktionen

  1. Da zeigt sich wieder mal, wie sensibel Hardwarekonfigurationen sind und warum es deutlich einfacher ist, ein stabiles (Betriebs-) System zu bauen, welches nur mit eigener und extrem limitierter Hardware laufen muss als ein System, das auf jeder von irgend einem Checker zusammengeschusterten Kiste stabil sein soll.

  2. Trotzdem schade für deinen Speicher. Obwohl 2gb schon nicht so schlecht sind, mir reicht das bisher locker, so lange ich ihn nicht Simulationen laufen lasse oder große Messdatensätze einlesen will. Aber das hat ja dann nichts mehr mit normaler Bürotätigkeit zu tun. Also Kopf hoch ;o)

Reagiere darauf

*