generell existiert der biblische glaube nicht als statische weltanschauung, sondern als geschichtliche größe. außerdem hat die „heilsgeschichte“ der bibel einen verlauf, ein ziel, bewegt sich also nicht (nur) in immer wiederkehrenden rhythmen, sondern „geht voran“. alles geschichtliche hat eine entwicklung. insofern wäre es falsch, wenn wir christen der bibel jede form von evolution absprechen. (nur dass hier nicht die stärkere spezies, sondern die gnädigere überlebt.)
oder wer wollte bestreiten, dass johannes 8,1ff für uns ein höheres maß verbindlichkeit hat als die mosaische aufforderung, ehebrecher zu steinigen?