Franz Rosenzweig baut sein Buch „Der Stern der Erlösung“ ähnlich auf: Ihm geht es um Die Welt, den Menschen und um Gott. Wenn ich Buber richtig verstehe, meint erletztlich dasselbe. Ich ziehe seinem Denken das Rosenzweigs noch vor, da mir, besonders im „Stern der Erlösung“ – der neben „Sein und Zeit“ von Heidegger das wohl schwierigste Buch der zwanziger Jahre und daneben leider untergegangen ist – mehr Trennschärfe vorliegt und er eben solche Unschärfen klarer umschifft und sich traut, ontologisch zu werden, wo Buber meist die Ethik – oft mit gutem Grund – nicht verlassen will.