Twitter und Blog

Bereits seit einiger Zeit schreibe ich recht oft etwas auf die Frage »What are you doing?« auf Twitter. Manche belächeln das immer noch während für andere Twitter bzw. die Möglichkeit der Verbindung zu den Menschen denen man auf Twitter folgt und die einem folgen zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags wurde. Ich finde Twitter super und freue mich über die unterschiedlichsten Verbindungen zu Menschen über diesen Dienst.

Am 04. Januar las ich auf mashable.com einen Artikel wie Twitter das Blogdesign in diesem Jahr ändern wird – oder vorsichtiger ausgedrückt könnte. Seit ich diesen Artikel gelesen hatte wollte ich auch hier etwas mehr für die Verbindung von Twitter und Blogs unternehmen. Zunächst aktivierte ich ein ShareThis-Plugin, das mir dann jedoch etwas zu umfangreich war um es auf Dauer zu betreiben, und die Tweetbacks über die im Zusammenhang mit dem Artikel gesprochen wurde schienen mir eine der besten Möglichkeiten zu sein Twitter und Blogs zu verbinden.

Für mich sind Tweetbacks vor allem aus dem Grund genial, da ich mir schon immer eine Möglichkeit gewünscht hatte nur mal eben kurz zu sagen dass mir der Artikel gefällt ohne tiefer ins Gespräch einzusteigen. Dies habe ich auch immer wieder so gemacht. Tweetbacks geben uns aber nun die Möglichkeit einen Tweet als Kommentar im Blog erscheinen zu lassen. Um dies Möglich zu machen wurden ein paar Plugins geschrieben, die .dean hier auf pl0g.de vergleicht. Ich habe mich für das TweetBack-Plugin von Florian Holzhauer entschieden, da dieses Plugin die Tweets für meinen Geschmack bisher am Besten einbindet, nämlich als normale Kommentare.

Ein Plugin von Richard X. Thripp das leichtes twittern vom Blog aus ermöglicht erweitert die Bestrebung der Verbindung von Twitter und Blog. Du musst nun also nicht erst die URl des Beitrags kopieren und in dein bevorzugtes Twitter-Eingabefeld einfügen, sondern kannst am Ende eines jeden Beitrags auf den schicken twitter das Button klicken und schon öffnet sich deine Twitter-Home-Seite und du kannst einen Kommentar zum Link und Titel des Beitrags schreiben. Diese schicken Buttons wurden von Sascha Assbach gestaltet und stehen ebenfalls zum Download und zur Verwendung bereit.

Ich hoffe nun, dass die Plugins dem Blog nichts antun (sind teilweise noch in der Alpha-Phase) und dass sich auf diese Weise die Verbindung von Blog und Twitter weiter ausbauen lässt. Darüber hinaus möchte ich dich ermutigen auch mal nur eben kurz einen kleinen Gruß als Kommentar hier zu lassen, wenn du möchtest…

20 Reaktionen

  1. Coole Ideen, ich werde mal überlegen, was ich davon für mich übernehmen möchte. Übrigens: Kleinere Problemchen gibt’s noch, oben vor dem Artikel steht bei mir „Warning: curl_setopt() [function.curl-setopt]: CURLOPT_FOLLOWLOCATION cannot be activated when in safe_mode or an open_basedir is set in /home/www/web116/html/depone/wp-content/plugins/tweetback/tweetback.php on line 254”.

  2. Hallo Christian,

    diese Fehlermeldung hatte ich auch beim ersten Laden des Artikels, jetzt erscheint sie bei mir nicht mehr. Bleibt sie bei dir?

    Grüße und danke fürs Testen und kommentieren.

  3. Hallo Daniel,

    diese Bemühungen in Ehren, doch sehe ich diese inflationäre Verbreitung nutzloser Kurz-URLs eher kritisch.
    Wenn ich einmal die Muße finde mich hinzusetzen und zu formulieren, will ich mich mal ausführlicher dazu auslassen (was ich aber bestimmt schon über ein Jahr lang vorhabe ;).

    Einer der größten Nachteile ist meiner Ansicht nach eindeutig, daß man vorher nicht weiß, wo man nach dem Klick herauskommt, was natürlich nicht gerade hilfreich ist, wenn man den Leuten sonst predigt, daß sie doch nicht blind auf alles, was nach einem Link aussieht klicken sollen, um sich nicht alles mögliche einzufangen, sie auf der anderen Seite aber zunehmend keine andere Möglichkeit mehr haben als „blind zu klicken“, weil es keine sinnvollen Links mehr gibt …

    Viele Grüße,
    Götz

  4. Oh, nach dem Absenden meines Kommentars gerade hab ich den Fehler auch gesehen. Wenn ich auf die Startseite geh und auf den Artikel klicke kommt er aber nicht.

  5. Der Fehler auf den Christian hier hinweist scheint am Safe_Mode und dem TweetBack-Plugin zu liegen und müsste jetzt behoben sein.

    Blindes klicken wie du es ansprichst Götz, finde ich auch nicht so cool, bei den Tweets werden die Infos zum Klicken wohl vom „Twitterer“ geliefert werden…

  6. Nach meiner Erfahrung leider nicht, da weist ein eifriger Twitterer zwar darauf hin, was für bahnbrechende und geniale Neuigkeiten er aufgetan hat, was jedoch noch nicht das geringste, über das (Link-)Ziel selbst aussagt. So sitzt man vor einem kurzen Zeichenhaufen gepaart mit einem nicht weniger wirren Zeichenhaufen, der die Bezeichnung „Erklärung“ meist nicht im Ansatz verdient und klickt doch wieder nur ins Blaue … und wundert sich immer mal wieder, wo man dann so rauskommt.

  7. Die Mausover-Sache ist eine Möglichkeit, dazu muss aber der Client, der die URL anzeigt, die Arbeit machen und das implementiert haben. Das gleiche gilt für longurlplease.com, da muss der Nutzer aktiv werden und passt seinen Browser an.

    Die sicherste Lösung wäre, dass die Short-URL eben nicht direkt zu der Zielseite weiterleitet, sondern zu einer Seite des Dienstes führt, die einem die Ziel-URL darstellt und dann per Klick oder nach Wartezeit weiterleitet. Das kostet natürlich (Klick oder Zeit), aber nur dieser Weg würde die Sache richtig absichern. Oder?

    • Eine Mouseover-Unterstützung finde ich sehr gut, das wäre wohl mein Favorit. Für mich ist bei diesem Thema auch der Gedanke von Vertrauen interessant, zumindest bei der Verwendung von kurzen URls in Twitter ist es ja so, dass ich einer Person folge und damit einiges mitbekomme – auf diesem Weg kann ich dann auch einigermaßen einschätzen wo mich eine kurze URl hinführen wird. Ich bin kein Freund von kurzen URls in jedem Kontext, aber bei Twitter ist es meiner Ansicht nach sehr sinnvoll.

  8. Eine Mouseover-Unterstützung ist zwar eine Idee, doch trägt das vermutlich nur zur unnötigen Verjavascriptisierung des Netzes bei.

    Vertrauen ist ein süßes Argument. Nun, nur weil ich jemanden „kenne“ heißt es noch nicht, daß ich blind auf jeden Link, den jemand setzt klicken möchte.
    Zumal der Linksetzer keinen Einfluß darauf hat, ob der verwendete Dienst auch tatsächlich immer auf die Seite weiterleitet, die das eigentliche Ziel des Verweises sein soll.

    … irgendwann muß ich wirklich noch ausführlicher zusammenschreiben, was mich an dieser Seuche alles stört …

  9. Vertrauen ist schon ein Punkt, ich hab das auch und klicke in Twitter mutig auf Kurz-URLs von mir bekannten Leuten. Wird der Dienst aber immer mehr zum Aggregator für alles mögliche, dann wird das immer undurchsichtiger und gefährlicher. Wobei man auch mal sagen muss, dass die Sichtbarkeit der wahren URL ja auch nur dann zu mehr Sicherheit oder Vertrauen führt, wenn sie dem Klickenden bekannt ist. Ob ich auf eine Kurz-URL oder eine mir unbekannte URL klicke macht keinen Unterschied, oder?

    Gegen eine Verjavascriptisierung des Netzes hab ich im Übrigen nichts einzuwenden, solange es der Nutzerfreundlichkeit und nicht nur der Befriedigung des Spieltriebs des Programmierers dient ;o)

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