Frei von Gentechnik

Auf der Seite von Greenpeace habe ich mir eben einen Einkaufsratgeber zum Thema »Essen ohne Gentechnik« durchgelesen. In diesem Ratgeber finden sich einige grundlegende Informationen zu Gentechnik und möglichen Folgen von gentechnisch Veränderten Pflanzen. Die zweite Hälfte der Broschüre besteht aus Hinweisen zu Firmen die sich entweder nicht um Gentechnik scheren (sie also einsetzen und willig in kauf nehmen), sich dafür einsetzen in Richtung Gentechnik-Freiheit zu gehen und eine dritte Gruppe von Firmen die bereits garantieren Erzeugnisse anzubieten die frei von Gentechnik sind.

Die Folgen von gentechnisch Veränderten Pflanzen sind bisher zwar noch recht schwer zu ermitteln, da es noch kaum Langzeituntersuchungen zu diesem Thema gibt, dennoch ist davon auszugehen, dass die Veränderung der „Erbinformationen“ sich auf eine Art und Weise weiterentwickelt die sich jeglicher Kontrolle entzieht. Hier sei z.B. auf den Genmais verwiesen, der durch die Veränderung ständig ein bestimmtes Gift produziert das ihn vor Schädlingen schützt. Wie diese Veränderung sich in der Nahrungskette weiterentwickelt kann noch nicht erhoben werden. Auf der anderen Seite verselbstständig sich die Genveränderung der Pflanzen beispielsweise durch den Pollenflug und befällt auch Pflanzen die ohne jegliche Veränderung angebaut wurde. Darüber hinaus führt der Handel mit genveränderten Pflanzen zu wirtschaftlichen Abhängigkeiten von Großkonzernen die teilweise Saatgut herstellen das nur zum einmaligen Aussähen entwickelt wurde und aus dessen Früchte kein Saatgut gewonnen werden kann (was beispielsweise in »We feed the World« eindrücklich dargestellt wird.)

Firmen wie Bärenmarke, Kraft, Müller und Weihenstephan gehören zu denen die sich einen Dreck um Gentechnik kümmern und gerne Produkte verkaufen in deren Produktionsablauf gentechnisch veränderte Pflanzen vorkommen. Greenpeace empfiehlt die Produkte dieser Firmen in den Regalen der Supermärkte stehen zu lassen.

Hipp, tegut, Landliebe und Ritter Sport bemühen sich darum in ihren Produktionsketten auf genveränderte Pflanzen zu verzichten und sind auf einem guten Weg.

Die Andechser Molkerei, die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, die Upländer Molkerei und der Nudelhersteller Alb-Gold wie die Bio-Verbände garantieren schon heute – und schon seit einiger Zeit – , dass keine genveränderten Pflanzen den Weg in ihre Erzeugnisse finden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich bei diesen Verbänden und Firmen zu kaufen und somit gentechnikfreie Produktion zu unterstützen.

Ich empfehle die Lektüre dieser Broschüre und ermutige dazu ohne Gentechnik zu essen…

2 Reaktionen

  1. Der liebe Herr Müller ist ja bereits aus anderen (bekannten) Gründen schon auf so manch schwarzer Liste. Generell -auch wenn ich sich einfach und naiv anhört- ist natürlich der Einkauf im Bioladen die beste Lösung, da Bio = gentechnikfrei hierbei auch zutrifft

    Da aber diese Möglichkeit nur einer verhältnismäßig kleinen Personengruppe in Deutschland (leider auch Porsche-Cayenne-Trullas, neuerdings) gegeben ist, so ist es für mich umso zwiespältiger. Es geht hierbei nicht mehr um Luxus im klassischen Sinne, sondern vielmehr um gesunde Lebensmittel, welche eben schon bald wie Gold aufgewogen werden

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