Fasten

Am Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit. In den vierzig Tagen bis Ostern verzichten weltweit Menschen auf das Eine oder Andere in ihrem Leben. Bei manchen ist das Schokolade, Alkohol oder Fernsehen, bei anderen die komplette Nahrung, je nach Lust und Laune.

Über PastorSandy wurde ich in diesem Jahr auf den so genannten Lent Prayer Guide der Evergreen Community in Portland aufmerksam. In diesem Papier wird kurz erläutert was es mit der Fastenzeit auf sich hat bevor dann die konkrete Anregungen zum Fasten und Beten folgen. Da ich kein großer Könner in Sachen spiritueller Übungen bin und in den letzten Wochen der Alltag auch noch weitere Aspekte meiner spirituellen Übungen ausrangiert hatte, fasste ich den Plan in dieser Fastenzeit etwas an spirituellen Übungen zu praktizieren. Einfach nur auf Schokolade, Alkohol und Kaffee zu verzichten erschien mir jedoch zu langweilig und so nahm ich gestern Abend den eben erwähnten Prayer Guide zur Hand.

Mir gefällt dabei sehr, dass jede Woche eine Art Motto bekommt und die Anregung was gefastet werden könnte mit Empfehlungen verbunden ist auf was man die Konzentration stattdessen richten könnte. In dieser Woche können Süßigkeiten gefastet werden und die Konzentration soll von mir selbst weg auf andere hin gerichtet werden. Zu diesen Empfehlungen gesellt sich ein Text für die tägliche Meditation – Jesaja 58 – den ich in diesem Zusammenhang als extrem bereichernd empfinde und der meiner Ansicht nach eine gute Richtung des Fastens an sich beleuchtet. Für jeden Tag ist ein weiterer kurzer Textabschnitt angegeben die von einige Gedanken zur Meditation begleitet werden.

Da ich den Jesaja 58-Text als sehr bereichernd erlebe habe ich ihn kurzerhand aufgenommen und biete ihn dir hier als mp3-Download an. Auf dass uns allen dieser Text zu einer Inspiration für die Fastenzeit 2009 werde.

2 Reaktionen

  1. danke. erstaunlich, dass ein biblischer text auch so für sich reicht und inspirierend ist. wie augustin gesagt hat: nicht die buchstaben sind schon ein wort, sondern erst das, was laut und klang wird.

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