Für Miriam

Für MiriamNachdem ich den Film durch ein Versehen bei seiner Erstausstrahlung auf ARTE verpasste, nahm ich mir heute Abend die Zeit ihn auf ARTE+7 anzusehen. In knappen 60 Minuten thematisiert der Film grundlegende Fragen des Lebens.

Lars-Gunnar Lotz und Anna Praßler gehen der Frage nach Schuld und Vergebung nach und streifen dabei auch Fragen nach dem was im Leben Halt geben kann. Karen Mertens, die Hauptfigur des Filmes, wird in einen tragischen Unfall verwickelt bei dem die junge Miriam ihr Leben verliert. Auch wenn Karen keine Schuld am Unfall trifft wird sie von Schuldgefühlen verfolgt. Lukas Fleißer, der Bruder der verstorbenen Miriam, sieht die Schuld bei Karen, die gleichzeitig seine Mathelehrerin ist. Es entwickelt sich eine dramatische Beziehung zwischen Karen und Lukas die sich zuerst im Klassenzimmer und an vielen weiteren Orten begegnen.

Meiner Ansicht nach thematisiert der Film auf treffende Weise Fragen nach Schuld und Vergebung und zeigt darüber hinaus die Aporien auf in die Glaube in vielerlei Gestalt führen kann. Der Film ist mit seinen 57 Minuten sehr intensiv und wohl auch deshalb bei Arte erst ab 18 zu sehen – in den kommenden knapp 7 Tagen kann der Film zwischen 23:00 und 05:00 Uhr hier angesehen werden.

Auf miriam-film.de findet sich der Trailer und weiter Informationen zum Film und dessen Entstehung.

4 Kommentare

  1. Hey cool, der Film von meinem Cousin! Leider hab ich ihn verpasst weil ich erst heute aus dem Urlaub zurück bin… Muss wohl mal die direkten Connections nutzen und ihn mir „organisieren“.

  2. gute filme werde da in deiner verwandschaft gemacht! arte+7 war aber gestern abend für mich auch eine gute alternative – wobei es natürlich bei weitem nicht an eine dvd im schrank rankommt…

  3. In einem anderen Blog dazu: Für Miriam | + mzungu's weblog +

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