Hallo Toby,
ich denke ehrlichgesagt interessiert sich Zizek für die Frage ob es einen Gott gibt nur insofern als er fragt: was macht die Vorstellung dass es einen Gott gibt mit den Gläubigen? Wann wirkt diese Vorstellung eher „ideologisch“ und wie kann sie auch emanzipatorisch wirken? Und vor allem: was passiert, wenn wir die Vorstellung von einem Gott einfach aufgeben? Was tritt an seine Stelle? Für Fragen, die darüber hinausgehen, hat er sicher gerade keine Geduld und kein Interesse.