Ich denke auch, dass es intern eine reflektierte und eindeutige Sprache braucht, mit der man fachspezifisch und qualitativ arbeiten können muss. Und natürlich müssen dann diese Inhalt vermittelt werden können.

Ich sehe zwei Probleme: eine allgemeine gesellschaftliche Verflachung im Umgang mit Sprache – unter der nicht nur die Theologie leidet!

Das zweite ist nun eben ein Inhalt, der nicht beliebig verkürzt werden kann. Irgendwo erreicht eben jede einfache Vermittelbarkeit eine Grenze. Dann redet man vereinfachten Worten und stagniert inhaltlich.

Ich lebe ja selber in einem Umfeld, in dem man so gut wie keine theologische Sprache und auch keinen theologischen Inhalt (nicht mal Weihnachten) voraussetzen kann. Beides bedingt sich. Und mir scheint, wir sind in manchen Clustern, geographischen Regionen und Schichten in Deutschland an einem Punkt angekommen, der aktives, eindeutiges und langfristiges Handeln voraussetzt. Damit man darüber auch wieder einfach und verständlich reden kann.