Daß 45,6% der Wähler für rot-rot-grün gestimmt haben, ist schlichtweg falsch. Das wäre eine jedenfalls eine unzulässige Zusammenrechnung von Stimmen, die zunächst einmal nicht für Bündnisse, sondern für einzelne Parteien bzw. Einzelkandidaten abgegeben wurden.

Ein Großteil der Stimmen für die SPD sind mit Sicherheit als Plädoyer für die Fortsetzung der Großen Koalition zu verstehen, nicht als Ausdruck des Wunsches für eine Zusammenarbeit von SPD und Linken.