Gerade las ich Deine niedergeschriebenen Gedanken zum Thema „Sünde und Vergebung“. Ich finde die von Dir eingebrachten Akzente sehr bedenkenswert. Vielen Dank dafür! :)

Würden mehr Menschen sich nach diesem Ansatz auch verhalten und würden sie wirklich und tatsächlich danach leben, so würden wir im selben Moment in einer viel solidarischeren Gemeinschaft leben. Ja, wir würden überhaupt erstmal wieder in einer Gemeinschaft leben. Viele Handlungen, seien es Gesetzesübertretungen oder sei es „nur“ ein Verhalten, welches andere Menschen schädigt, dabei aber kein Gesetzt unterläuft, werden gesellschaftlich akzeptiert oder zumindest toleriert, weil wir uns davon zusehens entfernen, unser Tun in einen konkreten Zusammenhang mit anderen Menschen zu bringen. Wenn Jemand beispielsweise Steuern hinterzieht, so nimmt er u.U. Jemand anderem damit Geld weg. Nur kennt er denjenigen nicht. Er tut seine Tat und denkt, dass er den (unpersönlichen) Staat schädigt. Aber, wer ist in einer Demokratie der Staat? Das sind doch wir (Mit)Menschen ..

Mein Gedankenausflug führt scheinbar schon wieder weg vom Glauben, weg von einem christlichen Lebensansatz. Dabei sehe ich zwischen Deinem niedergeschriebenen Gedanken und meinem Beispiel eine direkte Linie. Wir brauchen wieder mehr Verantwortungsgefühl füreinander. Wir brauchen wieder viel mehr Gemeinschaft(sgefühl).

Nocheinmal vielen Dank für Deine inspirierenden Gedanken! Und Dir und Deinen Leuten ein gesegnetes Osterfest. :)