Wie Michael V richtig bemerkt, ist der Begriff Sünde so angestaubt, dass dringend was getan werden muss. Man bringt ihn nur noch mit zuviel Süßigkeiten in Verbindung.
Einen Jesuiten habe ich in einer Messe statt „Herr, wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein“ den Begriff „Fehler“ verwenden gehört. Dass jeder Fehler macht und machen muss und dass man aus Fehlern lernt (ein Kind würde nie schreiben lernen, wenn es nicht Fehler machen und sie korrigiert sehen könnte), geht wohl jedem ins Hirn.
Phil M spricht vom klassischen Sühnetod Christi – den würde ich aber nicht auf den Abfallhaufen mitnehmen, zuviel Hoffnung hängt daran. Und auch Schuldgefühle sind – sorry Daniel – für mich eine ganz reale Erfahrung, die meiner Ansicht nach durch jede Theologie, christlich oder nicht, aufgefangen werden muss !!