Andeutungen und Gewissheit

Das Lied zu diesem Video habe ich in den letzten Tagen recht oft gehört. Wenn ich Musik höre, dann orientiere ich mich meist an den Stimmen. Die Stimme einer Sängerin oder eines Sängers sind für mich enorm wichtig. Rue Royale gefallen mir auch deshalb so gut, weil die Stimmen der beiden sehr gut harmonieren. Und ich denke, das Video wäre allein schon wegen seiner Schönheit hier richtig.

Wenn ich auf die Stimmen achte, dann fällt mir oft auf, was da gesungen wird. Ohne bisher mit Ruth oder Brookln Dekker darüber gesprochen zu haben, finde ich die Worte sehr interessant. Im Anschluss an den Eintrag zur Möglichkeit einer agnostischen oder phänomenologischen Lesart des Christentums, finde ich den Text hier sehr spannend.

Es wird von einer Silhouette am Himmel gesungen, einem Autogramm im Herzen – diese Andeutungen deute ich einfach mal frech als mögliche Offenbarungen Gottes. Im Nachklang der Offenbarung wird um die Deutung gerungen. Antworten werden gesucht, dennoch bleibt ein gewisser Schleier vorhanden. Manche nennen den der sich offenbart hat Retter, sie nennen ihn, wie sie wollen – so genau weiß ich jedoch nicht was es war – ein UFO vielleicht? Über den Wolken habe ich vielleicht deine Wohnung gefunden, Gewissheit erlangt – jetzt könnte ich laut sprechen. Ich bereue das was ich falsch gemacht habe, ich möchte dich nicht betrüben, aber ich kann niemanden finden. Ich erhebe meine Augen zu dem, der am hellsten scheint …

Soviel zu den Andeutungen. Mich fasziniert dieses Miteinander von Andeutungen und Gewissheit. Ohne zu wissen in welche Richtung die Künstler diese Worte verstehen. Für mich ist es ein wunderbares Stück Musik, ein Lied, das sich aus meiner Sicht zur Anbetung eignet. Es stellt Andeutungen, Offenbarung, Zweifel, das Leben und die Hoffnung einer Gewissheit nebeneinander.

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