james, der unsere diskussion einleitet, tut das sehr gut.

religion wie sexualmoral ist natürlich privatsache. aber ist nicht auch kindererziehung privatsache, und wenn wir in öffentlichen verkehrsmitteln jemand sein kind maßregeln sehen, weil es eine unbequeme frage stellt, schreien wir trotzdem innerlich auf, und wenn wir mutig sind, riskieren wir den unmut der eltern und aller (ich sage mal bourgoisen) mitreisenden und stellen uns an die seite des kindes?

lesben/schwule sind öffentlich geächtet, begehen aber nicht unrecht an anderer leute integrität, außer es wäre vergewltigung … die ein hetero auch begänge.

sogar gefängnisinsassen gestehen wir eine spiritualität zu, wenn die vielleicht auch unter der bedingung der reue zugestanden wird (oder nicht?) . den homos sollen wir es nicht zugestehen?
paulus denkt, sagte mir mal wer, an schwule heiden, wenn er von sexueller unmoral spricht.
ich möchte das zur diskussion stellen.