Ich finde nicht dass Kindererziehung eine reine Privatsache ist, wie es z.b. Sexualität ist. Immerhin schicken wir unsere Kinder in den Kindergarten und in die Schule wo sie zu großen Teilen von anderen erzogen werden. Was ich auch sehr begrüße, denn das schafft gleichere Voraussetzungen für alle.

Meiner Meinung nach ist es nicht richtig eine Alte schrift so zu verbiegen zu zu verdrehen dass sie zu unseren jetzigen Moralvorstellungen passt.

Was Paulus vor 2000 Jahren gedacht hat werden wir sowieso nie erfahren (falls es ihn wirklich so gab). Ich finde aber auch dass wir uns nicht wirklich an einem Menschen der vor 2000 Jahren in einer komplett anderen Gesellschaft gelebt hat orientieren sollten, denn heutzutage haben wir viele neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Philosophie. Wir sind der Aufgabe mächtig unsere Moralvorstellungen aus gegenseitigem Respekt und allgemein anerkannten Regeln zu derivieren. Dazu brauchen wir in meinen Augen nicht darüber debatieren was ein einzelner Mensch vor 2000 Jahren gemeint haben könnte.