Hallo Aurelia und Martin,

finde leider erst heute die Zeit kurz einen Gedanken zu euren Kommentaren zu schreiben.

Der Einstieg in meinen Eintrag hat – wie du zurecht anmerkst – etwas zu sehr in Richtung teurer Gadgets gedeutet. Mit der Beobachtung wollte ich andeuten, dass es eine Entwicklung zum Individuum gibt (was ja in unseren Breitengraden nichts neues ist), diese Entwicklung wird bspw. an den Karten-Apps deutlich, da die den Benutzer in den Mittelpunkt stellen, und von dort aus die Karte aufbauen. Sicher ist es auch so, dass man sich in manchen Gegenden besser mit einer herkommlichen Karten orientieren kann, z.B. dann wenn das Handy-Netz schwach ist …

Die Karten-Apps und auch die Frage von Facebook oder Twitter sind nur Anzeichen unserer Individualisierung. Interessant finde ich die Beobachtung, dass in Gesellschaften, die stark vom Kollektiv und dessen Schicksal geprägt waren, diese Veränderungen ebenfalls zunehmen, und wie wir jetzt wissen, zu einer politischen Veränderung führen.

Es bleibt natürlich weiter zu beobachten wohin uns diese Entwicklungen führen. Sowohl wie es in Ägypten weitergeht, als auch wie sich die Individualisierung weiter entwickeln wird, und welche Rolle unsere gesellschaftlichen Kommunikationskanäle dabei spielen.

Wie seht ihr das?