Da stimme ich dir zu. Allein der paradoxe Begriff „nachhaltig konsumieren“ zeigt, dass da was durcheinander geraten sein muss. Wie kann man bitte „nachhaltig verbrauchen“?!

Dennoch wage ich mal ganz optimistisch die These, dass sich unsere Gesellschaft auch gerade an einem Wendepunkt befinden könnte:
Wenn versucht wird, ein neues System (Nachhaltigkeit) mit einem alten (Konsum) zu verbinden, zeigt das doch zumindest, dass das alte System (Konsum) bröckelt, in unserer Gesellschaft nicht mehr als angemessen betrachtet wird und man sich auf der Suche nach etwas Besserem befindet.

Wobei ich auch immer fragen würde, was überhaupt mit Nachhaltigkeit gemeint ist bei dem inflationären Gebrauch heute…