Vielen interessante Gedanken, die Du mit uns teilst Daniel. Das Stichwort „Empathie“ kenne ich sehr gut von meiner Ausbildung zum Erzieher und aus diversen Lektüren buddistischer Lehren. Natürlich auch aus diversen Bibelstellen, da kann ich aber keine zitieren.

Aus meiner Sicht sind Vorurteile eine von vielen Kategorisierungen, die wir im täglichen Leben miteinander gebrauchen. Es sind (destruktive) Lösungen, die wir suchen, um den Nächsten in unseren Maßstäben einzuordnen, denn wir nehmen die Welt immer nur mit unseren Maßstäben war.

Da ist die Übung der Empathie bzw. die Punkte die oben aufgezählt wurden konträr dazu, denn wir legen unsere Maßsstäbe & Kategorien zur Seite und versuchen, die Welt mit den Augen des Anderen zu sehen.

Doch sowas ist anstrengend und konfrontiert uns als Erstes wieder mit uns selbst. Vorurteile entstehen von alleine, Empathie ist „Arbeit“. Dringende Arbeit, denn sie ermöglicht das Zusammen-leben auch unter gemeinsamen Wertvorstellungen, wo wir dann wieder beim Thema Muslime & Christen wären. ;)