Aung San Suu Kyi

Auf dem Weg ins Bett las ich gestern einen sehr interessanten Artikel über Aung San Suu Kyi auf guardian.co.uk.

Aung San Suu Kyi & Shepard Fairey
Photo by JolieNY (Creative Commons).

Madeleine Bunting verwies in dem Artikel über Aung San Suu Kyi auf die Verbindung von buddhistischer Spiritualität und ihrem politischen Engagement. Ihr Verständnis von Freiheit gründet sich auf der buddhistischen Lehre der Freiheit von jeder Art des Verlangens:

For her, freedom is not only a set of institutions, laws and political processes, it is also a quest of the individual spirit, the struggle to free oneself from greed, fear and hatred and how they drive one’s own behaviour. That is why she always talks of a „revolution of the spirit“. You cannot have one without the other, both are part of transformational change; the individual and personal is inextricably bound up with the political …

Sie strebt nach mehr Achtsamkeit und spricht von der Verbindung von Meditation und Aktion:

The practice of metta – „loving kindness“ – is not passive, she says, and points to the Buddha himself, who went to stand between two warring parties to protect them both at the risk of his own safety.

Die, zumindest im Westen, weit verbreitete Annahme, der Buddhismus sei eine Art Balsam für die Seele, eine Wohlfühl-Religion, die keinerlei Auswirkungen auf das alltägliche Leben hat, wird von Personen wie Aung San Suu Kyi massiv in Frage gestellt.

In dieser Weise ist Aung San Suu Kyi nicht nur eine wichtige Person für die Demokratisierung von Burma, sondern auch eine Inspiration von gelebter Spiritualität.

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Alle Zitate stammen aus dem Artikel von Madeleine Bunting: Madeleine Bunting – Aung San Suu Kyi’s idea of freedom offers a radical message for the west.

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  1. […] las ich die folgenden Zeilen, und dachte, dass sie für mich im Sinne des letzten Eintrages, eine Anregung zur Meditation sind: Die Liebe ist geduldig und gütig. Die Liebe eifert nicht für […]

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  • Die Liebe | DEPONE

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