Lob

Eben auf zeit.de einen guten Artikel gelesen, der sich anhand des Kabarettisten Claus von Wagner mit Lob auseinandersetzt. Neben der positiven Wirkung des Lobes auf den oder die Gelobte(n), wird auch die Skepsis gegenüber Lob betrachtet, die Teil unserer Sozialisation ist. Als Appetitanreger, ein Zitat aus dem letzten Absatz des Artikels:

Das kundige Lob macht allen Menschen Spaß, weil es Sprenger zufolge bedeutet, dass man ernst genommen und anerkannt wird. Genaues, arbeitsbezogenes Lob unter vier Augen bewirkt viel mehr, weil es der Beweis dafür ist, dass der Lobende sich mit dem Werk des Gelobten auseinandergesetzt hat. Und diese Auseinandersetzung ist womöglich sogar das Wichtigste, selbst wenn sie nicht in eine Lobeshymne mündet: Denn noch schlimmer ist es, gar nicht erst wahrgenommen zu werden.

Quelle: zeit.de

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