Kaffee, selbst geröstet

Kaffee, selbst geröstet

Heute war es also soweit, ich habe zum ersten Mal Kaffee selbst geröstet. An den Artikel mit dem TED-Vortrag von Asher Yaron erinnert ihr euch noch, auf den hin ich mir ernsthaft überlegte selbst zu rösten.

Schon einige Zeit früher merkte eine Freundin immer wieder an, dass sie bei meiner Begeisterung für Kaffee davon ausgeht, dass ich irgendwann selbst rösten werde …

Auf dem Weg den ersten Rohkaffee zu rösten half mir Lukas von Sonntagmorgen total viel. Er stellte immer wieder genau die richtigen Fragen und gab mir eine Menge Tipps. Über Sonntagmorgen besorgte ich mir auch den Rohkaffee, der eben in der Pfanne geröstet wurde.

Zwischenzeitlich hatte ich mit der Option geliebäugelt mir eine kleine Röstmaschine zu besorgen, dachte dann aber am Wochenende, dass ich doch erst mal ganz einfach mit der Pfanne auf dem Herd beginnen, und von dort aus weitersehen wollte.

Heute nahm ich also 100g Rohkaffee, eine Pfanne, einen Holzrührer, zwei Metallsiebe und eine Uhr zur Hand. Im Hintergrund lief „Salon des Amateurs“ von Hauschka.

Den Kaffee in die Pfanne gekippt, Herd angeschaltet, und los gerührt. So ging das eine ganze Weile, irgendwann verfärbten sich auch tatsächlich die ersten Bohnen, ich rührte weiter, ein erstes Knacken war zu hören, und es roch nach Kaffeeröstung. Da ich sehr gerne helle Röstungen mag, beendete ich diesen Vorgang nach ca. 13 Minuten und begann damit den Kaffee in ein Metallsieb zu gießen und von dort in das andere, bis er abgekühlt war. Es fühlt sich schön an, wenn frisch geröstete Bohnen durch die Finger gleiten.

Nun lagern die Bohnen über Nacht, und morgen werde ich sie dann testen. Ich bin sehr gespannt ob man meinen ersten selbst gerösteten Kaffee trinken kann.

Was Geruch und Dreck angeht, war ich von wesentlich schlimmeren Auswirkungen für Küche und Wohnung ausgegangen, und würde es mit Kuchenbacken vergleichen. An meiner „Rösttechnik“ werde ich also auf jeden Fall noch feilen, zum Kaffee selbst später mehr, was ich schon verraten kann, ist, dass er nach Kaffee riecht, mit einer leichten Schokonote.

1 Kommentar

  1. In einem anderen Blog dazu: Zeitgenosse | Schleudergefahr

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