Schreiben, an jedem Tag

Am Spülbecken stehend dachte ich gestern Abend darüber nach, wie es dazu kam, dass ich mich mit Schreiben so schwer tue. Des Öfteren ertappe ich mich dabei die Worte eines einzelnen Satzes so lange in meinem Kopf zu drehen, bis mir schwindlig wird und ich dann, nach Halt suchend, direkt vergesse was ich da gerade schreiben wollte.

Kürzlich war ich auf eine Aktion gestossen, die ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu motivierte täglich eine bestimmte Anzahl von Worten zu schreiben, und auf diesem Wege das Schreiben an sich wieder mehr gewohnt zu werden. ›Ein Versuch ist es wert.‹, dachte ich, und begann damit ein paar Rahmenbedingungen zu erfinden, unter denen ich ausprobieren wollte, ob sie mir dabei halfen meinen Schreibfluss wieder zu beleben.

Die Hürde zu schreiben will ich mir bewusst nicht zu hoch legen, da ich mir damit nur selbst ein Bein stellen würde. Daher beginne ich mit sehr kurzen Texten – um die 200 Worte – für die ich mir an jedem Tag ungefähr einer halben Stunde Zeit nehmen möchte. Diese Texte finden dann ihren Weg in dieses Blog. Ich bin guten Mutes, dass sich für jeden Tag ein Gedanke findet, für den es sich lohnt 200 Worte zu schreiben, und der dann auch mehr ist als nur ein Platzhalter in diesem Blog.

3 Kommentare

  1. Da gehts uns beiden ja gerade sehr ähnlich. Ob ich wohl auch wieder Bloggen werde…

    Mich treiben leider zu oft eher „Schuldgefühle“ (ich müsste doch was schaffen/schreiben)… das führt aber zu nix.

    Ich freu mich immer wieder hier bei dir was zu lesen.
    Wünsch dir viel Erfolg.

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