Das Leben ist schön

Als ich eben so meine Gedanken über den zu Ende gehenden Tag schweifen lasse, fallen mir drei Aussagen des Nachwuchses ein, die ich hier kurz festhalten möchte um sie nicht zu vergessen.

Beim Mittagessen unterhalten wir uns über die nahende Grillsaison. Das Mädchen ist etwas unschlüssig, was ihr zum Grillen bleibt da sie momentan die Würstchen die sie letztes Jahr liebte nicht mehr mag. Ich schlage ihr vor leckere Tofuspieße für sie zu machen, darauf sie begeistert:

„Auja Papa, mach mir Tofuspieße mit Salami!“

Etwas später mustert die Jüngste meine Arme und fragt: „Papa, was ist das?“ „Das ist ein Muttermal.“ „Achso, ein Buttermal.“ „Nein, man nennt es Muttermal, mit M, wie Mutter.“ „Ja, ein Buttermal, wie Butter.“ Etwas später stellte sie dann fest, dass es sich eigentlich nur um etwas „Dreck“ handeln könnte, der leicht abzukratzen ist …

Am Abend dann setzte ich mich zum Jungen ans Bett, schaue ihm in die Augen und wünsche ihm eine gute Nacht. Er sieht mich etwas länger an, und sagt dann „Du bist ganz schön alt.“ Leicht verwundert frage ich nach wie er jetzt darauf komme. Mit seinem Finger fährt er zuerst die Falten um meine Augen, auf meiner Stirn und an den Wangen nach, um schließlich festzustellen, dass ich ja auch an den Händen unzählige Falten habe.

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