Wochencharts KW41

Mit ihrer EP If Yes spielten sich September Leaves auf den ersten Platz meiner aktuellen Charts. Während die „Limited Edition“ bereits nach wenigen Stunden ausverkauft war, empfehle ich den Kauf der digitalen Version.

Auf September Leaves folgt Janelle Monáe, auf die ich über einen De:Bug-Artikel aufmerksam wurde, den Johannes auf Twitter geteilt hatte. Die Musik und Inszenierung von Janelle wird in erwähntem Artikel als eine aktualisierte und verständliche Form von Afrofuturismus bezeichnet.

Ihre Inszenierung ist eine Antwort auf die alltäglichen Diskriminierungen, denen Frauen, Schwarze und Angehörige der working class andauernd ausgesetzt sind.

Quelle: De:Bug – Afrofuturismus: Janelle Monáe

Unter Bezugnahme auf Science-Fiction und moderne Technik wird in der kulturellen Tradition des Afrofuturismus die alltägliche Diskriminierung von People of Color thematisiert und lyrisch alternative Lebensmöglichkeiten dargestellt. Janelle wird hier entsprechend zitiert:

»Obwohl ich bei dem, was ich in meiner Kunst tue, meinem Gespür folge, fühle ich mich dafür verantwortlich, die Marginalisierung von Frauen, von Schwarzen, von Androiden, Unberührbaren, Einwander_innen, Exkommunizierten zu bekämpfen.«

Quelle: De:Bug – Afrofuturismus: Janelle Monáe

Ihr aktuelles Album The Electric Lady findest Du hier auf Spotify.

Etwas später in der Woche stieß ich auf den Artikel Is Drake the first hip hop star to make weakness cool?, der mich dazu brachte das aktuelle Album von Drake etwas genauer anzuhören.

Während mir HipHop musikalisch sehr zusagt stelle ich dennoch immer wieder fest, dass die Attitüde mich stört und ich sie gesellschaftlich für äußerst fraglich halte. Vielleicht ändert sich hier ja etwas.

Drakes aktuelles Album Nothing was the same findest Du hier auf Spotify.

Abschließend nun noch die kompletten Charts:

  1. September Leaves (26)
  2. Janelle Monáe (19)
  3. Drake (15)
  4. Listener (12)
  5. Gerald Clayton (12)
  6. SEA + AIR (11)
  7. EF (10)

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