Es ist absolut richtig, dass man seine Einstellung verändert, wenn man Schwarze, Homosexuelle usw. kennen lernt. In diesem Sinne bin ich sehr gespannt darauf was geschieht, wenn immer mehr Homosexuelle in den Freikirchen sind.

Allerdings ist diese Betrachtung auch immer einseitig. Wir sind an zwei Seiten gebunden, zum einen den tatsächlichen menschlichen Fall, dann aber auch Bibel und Tradition. Hier muss eine begründete Balance gefunden werden zwischen Einzelfall und Prinzip.
Daran arbeite ich selbst und habe leider noch nicht wirklich überzeugende Literatur gefunden.
Wenn man, wie Shriner, von Empathie ausgeht ist das Problem, dass man mit JEDEM Menschen welche aufbauen kann. Das kann also kein Argument sein. In einem fairen, netten Gespräch werden viele auch die Standpunkt des „Gegners“ verstehen und davon beeindruckt sein.
Ich würde sehr gerne mal ein Buch mit mehreren Seiten schreiben. „Zwei (oder mehr) Sichtweisen von Homosexualität“. Das könnte die Diskussion voranbringen.