Wochencharts KW9

Unkommentierte Wochencharts gibt es zu viele. Meist scheitert das Kommentieren an einem gefühlten Mangel an Zeit, oder an der nicht vorhandenen Entschlossenheit was zu schreiben wäre. Heute möchte ich kurz ein paar Worte zu den Charts verlieren. Kurz entschlossen und schnell eingetippt.

  1. The Notwist (75)
  2. I am Oak (41)
  3. The Black Atlantic (35)
  4. Beck (26)
  5. Takuya Kuroda (17)
  6. Propagandhi (14)
  7. Janelle Monáe (11)

Das aktuelle Album von The Notwist stand bei mir schon vor seiner Veröffentlichung hoch im Kurs. ›Close To The Glass‹ gefällt mir sehr gut. Es enthält zwar nicht die großen Überraschungen, wirkt auf mich jedoch als sehr gute Fortführung des musikalischen Schaffens der Band. Die ersten drei Stücke stehen für mich genau dafür, da sie all das abdecken was mir an vergangenen Notwist Alben gefallen hat. ›Into Another Tune‹ erinnert mich immer an Portishead, und diese Verbindung gefällt mir ebenfalls sehr. ›Run Run Run‹ und ›Lineri‹ fallen mir ebenfalls bei jedem Hören auf. Als ich kürzlich nach einem langen Arbeitstag in unsere Straße einbog und dabei feststellte dass gerade Lineri lief, dachte ich, dass dieses Stück für mich sehr gut als Soundtrack zum Heimkommen geeignet ist.

Folgt man dem Pressetext zur EP ›Black Oak‹, war schon lange klar, dass Thijs und Geert eines Tages gemeinsam ein Album aufnehmen werden, unklar blieb bis vor Kurzem wann es geschehen würde. Die beiden Musiker kennen sich schon lange und schätzen das Schaffen des jeweils anderen. Die nun erschienene EP verbindet aus meiner Sicht die Qualitäten der beiden unglaublich gut. Die Wärme der Musik von I Am Oak verbindet sich hier wunderbar mit der Klarheit von The Black Atlantic. Neben zwei jeweils unveröffentlichten Stücken, interpretieren sie jeweils ein Stück des anderen. Geert interpretiert beispielsweise ›Curt‹ von I Am Oak a capella, was die Stärke des Stücks deutlich macht, und mich bei jedem Hören begeistert. Die beiden sind gerade auf Tour durch Deutschland und die Schweiz, ob sie auch in Deiner Stadt vorbeikommen kannst Du hier nachsehen.

Beck veröffentlichte sein neues Album ›Morning Phase‹ in der letzten Woche. Von unterschiedlichen Personen hatte ich schon im Vorfeld viel Gutes über das Album gehört, und wollte mich daher selbst überzeugen. Meine bisherigen Begegnungen zeigten, dass seine Musik ausgezeichnet dazu geeignet ist mich bei administrativen Tätigkeiten und Abends auf dem Sofa zu begleiten.

Am Samstag Abend freute ich mich sehr, als ich ›Rising Son‹, das neue Album von Takuya Kuroda auf Spotify entdeckte. Die Verbindung von Jazz und HipHop auf diesem Album begeistert mich sehr, und ich freue mich auf viele weitere Stunden meines Lebens die mit diesen Stücken begleitet werden.

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