Waffeln, vegan und zuckerfrei

Waffeln schmecken wunderbar, und eignen sich perfekt als süße Begleitung eines spontanen Besuchs am Sonntag Nachmittag. Am vergangen Sonntag stand ich vor der Frage wie ich Waffeln zubereite, wenn ich sowohl auf tierische Produkte als auch auf Zucker verzichten will.

Greift man auf herkömmliche Waffelrezepte zurück werden sowohl Eier, Milch als auch Zucker verwendet. Da ich auch kein Soja-Mehl im Schrank hatte, mit dem sich leicht Eier im Teig ersetzen lassen, machte ich mich auf die Suche nach einem Rezept das ohne Eier und deren Ersatz auskommt.

Auf der Webseite von peta.de fand ich ›Die zehn besten Ei-Rezepte ohne Ei‹. Das Waffelrezept in diesem interessanten Artikel wandelte ich leicht ab. Den Zucker des Rezepts ersetzte ich mit Agavendicksaft. Da dieser etwas stärker süßt als Zucker reduzierte ich die Menge. Das Öl ersetzte ich durch Margarine, so dass schließlich folgendes Rezept entstand:

  • 500 g Mehl
  • 100 g Agavendicksaft
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 90g Soja-Margarine
  • 1 TL Salz
  • 500 ml Sojadrink
  • 100 ml Mineralwasser

Für den Teig verwendete ich 250g Weizenvollkornmehl und 250g Weizenmehl Typ 1050. Das Mehl mischte ich mit Salz, Weinsteinbackpulver. Danach gab ich den Sojadrink und das Mineralwasser hinzu, und rührte so lange bis ich einen glatten Teig in der Schüssel hatte. Nachdem der Teig etwas geruht hatte heizte ich das Waffeleisen vor und begann damit leckere Waffeln zu backen. Kurze Zeit später hatte ich einige sehr leckere Waffeln auf dem Teller.

Waffeln, zuckerfrei und vegan

Auf dem Bild seht ihr die Waffeln kombiniert mit einer wunderbaren Tasse Kaffee. Bei dem Kaffee handelt es sich um die Filter Röstung des ›Finca Tamana‹ von Machhörndl; diesen bereitet ich mit der Chemex zu und verwendete 66g Kaffee auf 1000g Wasser. Es dauerte nicht lange bis sowohl der Waffelteller als auch die Chemex leer, und unsere Bäuche gut gefüllt waren.

3 Kommentare

  1. Wo liegt denn bei Agavendicksaft der Mehrwert im Gegensatz zum konventionellen Zucker? (ich hab es schonmal getestet, den geschmacklichen Unterschied kenne ich also)

    • Das ist eine gute Frage Samuel. Da Einer derjenigen für die die Waffeln waren keinen konventionellen Zucker isst, suchte ich nach einer Alternative. Da ich die Waffeln ohne tierische Erzeugnisse backen wollte kam Honig nicht in Frage. Agavendicksaft verwende ich gerne als Ersatz für Honig. Denke aber gerade durch einige Artikel der letzten Monate darüber nach wie sinnvoll das ist.

      Konventionell raffinierten Zucker verwende ich nicht. Wenn dann ist aus meiner Sicht Rohrzucker (eher Voll- als Roh-) geeignet.

      Gut recherchierte Informationen zu Agavendicksaft und überhaupt zu Zuckeralternativen interessieren mich momentan. Also falls Du welche hast …

      • Danke für die Antwort,
        leider hab ich da nichts, deshalb auch das Interesse. Bei Agavendicksaft hatte ich nur mal den Wikipedia-Artikel gelesen und war dann nochmal ins Zweifeln gekommen, ob es tatsächlich als Zuckeralternative sinnvoll ist.

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