Nachhaltigkeit und Wachstum schließen sich wechselseitig aus.

»Eine alternative Handlungsrichtung würde versuchen, den Zivilisierungsstandard auszuweiten, materielle Verbesserungen für die heute Benachteiligten sicherzustellen und eine Universalisierung des immateriellen Standards herbeizuführen. Der Preis dafür liegt auf der Hand: Die Ökologische Frage übersetzt sich unmittelbar in die soziale Frage, denn ohne eine Umverteilung des materiellen Standards wird dies nicht zu realisieren sein. Will man soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im globalen Maßstab, müssen in den reichen Ländern die privilegierten Bewohnerinnen und Bewohner auf materiellen Wohlstand verzichten und sich andere Modelle des Verteilens, Wirtschaftens und Lebens entwickeln.«

Bernd Sommer und Harald Welzer, Transformationsdesign, Seite 50.

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