Ermutigung

Seit Twitter die alte API abgeschaltet hat und damit Apps von Drittanbietern den direkten Zugriff auf Likes und Mentions untersagt, fehlt mir etwas Entscheidendes.

Zuerst dachte ich, dass mich die Änderungen nur am Rande betreffen. Tweets kann ich weiter lesen, wirklich am Puls der Zeit war ich dabei nie, und da sich Likes und Mentions in Grenzen hielten, dachte ich diese auch nicht mehr per Push erhalten zu müssen.

Nach einer Weile ohne, stelle ich aber fest, dass mir etwas entscheidendes fehlt: die Ermutigung. Ein Like, eine kurze Antwort oder ein Retweet sind für mich nämlich genau das. Eine Person hat die Äußerung gesehen und darauf reagiert. Erfahre ich nicht davon, fühlt es sich schnell an, als schreibe ich in einen leeren Raum hinein, und könnte es auch direkt lassen.

13 Reaktionen

    • die Antwort finde ich immer etwas blöd, weil wenn keiner anfängt damit (und damit auch du selbst) wird das nichts. denk mal zurück an die Anfänge von twitter zB… :) ich verstehe allerdings zu 100% dein feeling bzgl der fehlenden ermutigung. da es bei mastodon aber ziemlich familiär ist, bekommt man diese dort echt schnell. für mich fühlt sich das echt wieder an wie das soziale netz, dass es bei den großen plattformen nicht mehr gibt. ich hab seit anfang august facebook, instagram und twitter gemieden – mastodon kam eher (wieder) zufällig dazu, passt aber für mich grad total. die anderen plattformen vermisse ich fast gar nicht. ich will mastaodon ne chance geben, oder mir selbst dort.

    • Hej Sascha, klar, die Antwort ist etwas blöd und verkürzt. Bei mir ist es so, dass ich auf Twitter, aus oben erwähnten Gründen, (noch) nicht verzichten möchte, Mastodon gefällt mir aber sehr gut, und ich checke das täglich. Das Gefühl von Social Media von damalsTM habe ich dort auch immer wieder. Mal sehen wohin die Reise geht.

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