Radtour

Mein Muli-Lastenrad vor einem Brunnen bei Tübingen

Heute konnte ich mir einen kleinen Traum erfüllen. Seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken einen Besuch bei meinen Eltern mit einer Radtour zu verbinden. Da für heute keine dringenden Aufgaben für mich anstanden konnte ich mir den Tag für dieses Vorhaben nehmen.

Ich hatte mir vorgestellt die Tour mit dem Muli zu fahren. Also lud ich meine Tasche in den Gepäckkorb und machte mich auf den Weg. Der für die Nacht angesagte Regen fiel just zur Zeit meines Aufbruchs, und so war auch das Wetter der Tour durchwachsen mit allem von strahlendem Sonnenschein, Wolken, leichtem Regen und komplett durchnässenden Schauern.

Auf dem Weg leuchtete mir auch ein, weshalb Gravel Bikes und überdimensionierte E-Mountainbikes im Trend sind. An einigen Stellen hörte unverhofft der Asphalt auf und der Radweg bestand fortan aus einer Schotterpiste.

Für meinen Geschmack dürfte auch die Beschilderung der Radwege, zumindest in Baden-Würrtemberg, noch deutlich verbessert werden. Im Raum Pforzheim fand ich beispielsweise mehrfach keine Schilder mehr vor und wurde unglücklich über einen Fußweg geleitet.

Jetzt sitze ich hier glücklich und zufrieden nach eine Fahrt die mich von der Rheinebene, durch den nördlichen Schwarzwald bis an den Fuß der schwäbischen Alb führte.

Ein besonderes Highlight war der Brunnen kurz nach Kilometer 100, der mich zu einer Pause einlud und mir erfrischendes Wasser spendierte.

Distanz: 120km
Fahrtzeit: 6h 19min
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19km/h
Höhenunterschied: 904m

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