Archiv für Lesezeichen

Pippi oder Peppa – Machtkritik in Erzählungen für Kinder

»Autorität wird bei Peppa Wutz nicht durch den Ordnungsbruch des Tricksters sichtbar gemacht, sondern ins Absurde überführt, während die Tierkinder fröhlich lachend daneben stehen. Die Indifferenz der Tricksternarrative wird von einer subtileren Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Machtstrukturen ersetzt. Der Unterschied liegt zwischen plumper erzählerischer Anarchie, in der Regeln zwar auf den Kopf gestellt, aber schlussendlich doch …

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Von Männern, Frauen und Menschen

„Feminism is the radical notion that women are people“, heißt ein beliebter feministischer Spruch, und das gilt eben – trotz aller biologischen Unterschiede – auch für die Reproduktion: Dass Frauen schwanger werden können, heißt nichts anderes, als dass Menschen schwanger werden können, wenn auch nicht alle. Erst wenn wir das verstanden haben, können wir reproduktive …

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Carolin Emcke: Raus bist du

»Wer sich wehrt gegen Ungleichbehandlung oder Ausgrenzung, muss notgedrungen oft in Kategorien argumentieren, die selbst erst durch die Ausgrenzung entstanden sind.« Carolin Emcke, Raus bist du

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Sugar MMFK: „Wenn du drin bist, bist du drin“

»Was ist Straße? Wenn Straße ist, dass du die ganze Zeit nur im Block hängst und Joints rauchst – dann bin ich das nicht mehr. Aber wenn Straße ist, dass du immer noch diese Prinzipien hast, dass du immer noch teilst, dass du immer noch versuchst, deine Leute rauszuholen aus diesem Nichtshaben – dann bin …

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Katharina Pistor – Der Code des Kapitalismus wird von Anwälten geschrieben

»Damit aus einem einfachen Gut Kapital wird, braucht es eine Reihe rechtlich codierter Eigenschaften. Ich nenne sie Priorität, Beständigkeit, Konvertierbarkeit und Universalität. Priorität bedeutet, wir schaffen eine Rangordnung von Rechten, bei der ich als Eigentümerin stärkere Rechte habe als andere. Beständigkeit heißt, dass ich einen rechtlichen Schutzschild um das Kapital herum aufbaue und es so …

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Accountability

«Accountability is what someone with entitlement and privilege fears the most because being held accountable for every single one of your actions is the status of the oppressed, dispossessed and disempowered; to be privileged is to not be judged.» JJ Bola, Mask Off: Masculinity Redefined (Chapter 4)

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