Likes Into the Personal-Website-Verse · Matthias Ott

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Aus ähnlichen Überlegungen entstand diese Rubrik in meinem Blog. Artikel, die mir wichtig erscheinen, oder einfach gefallen, finden ihren Weg hierher, und zwar indem ich sie in Instapaper lese und dort like. Wie ich das umgesetzt habe ist Thema eines anderen Blogposts, der langsam aber sicher Gestalt annimmt.

Likes re:publica: „Die einzige Antwort ist: Macht Facebook kleiner!“

Likes https://www.heise.de/newsticker/meldung/re-publica-Die-einzige-Antwort-ist-Macht-Facebook-kleiner-4417033.html?seite=all.

Mit einer furiosen Rede hat Science-Fiction-Autor und Netzpolitik-Urgestein Cory Doctorow auf der re:publica in Berlin eine Wende in der Kartellpolitik gefordert.

Eine der kritisierten Schritte ist die Verabschiedung der EU-Urheberrechtsreform, die Upload-Filter zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen einführen soll. Ein solcher Schritt sei ganz im Sinne der großen IT-Konzerne, da sie als einzige die Mittel hätten, die geforderten Filter umzusetzen. Ergebnis: „Alles, was wir von nun an posten wird von einem Algorithmus mit einer Datenbank abgeglichen“, kritisierte Doctorow. Diese Maßnahme sei eine Bestandgarantie für die großen US-Konzerne.

Likes 70 Jahre „soziale Marktwirtschaft“: Die Ironie der Geschichte

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Die „soziale Marktwirtschaft“ erfreut sich allgemeiner Beliebtheit, auch weil oft geglaubt wird, dass damit Sozialpolitik gemeint sei. Dies ist jedoch ein fundamentales Missverständnis: Ludwig Erhards Programm lässt sich durchaus als neoliberal bezeichnen. Der Markt hatte bei ihm immer recht. Die Idee war, dass der Wettbewerb zu niedrigen Preisen führe, von denen Kunde König dann profitieren würde. Oder wie Ludwig Erhard es ausdrückte: „Ich meine, dass der Markt an sich sozial ist, nicht dass er sozial gemacht werden muss.“ Sozialpolitik hat in diesem Verständnis keinen Platz.

Likes Debatte um Abgabe auf CO2: Klimaschutz ist sozial

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Debatte um Abgabe auf CO2 Kritiker warnen, eine CO2-Steuer würde Ärmere benachteiligen. Was für ein Unsinn – das Gegenteil ist der Fall.

In beiden Modellen, das zeigen Berechnungen, profitieren einkommensschwache Haushalte, während Reiche stärker zur Kasse gebeten werden. Denn wenn durch die CO2-Abgabe keine zusätzlichen Einnahmen erzielt werden, bleiben die durchschnittlichen Kosten pro Person gleich. Die individuelle Belastung hängt allein vom CO2-Ausstoß ab: Teurer wird es für alle, die dickere Autos fahren, größere Häuser bewohnen und mehr fliegen als der Durchschnitt. Und das sind in der Regel nicht die Hartz-IV-EmpfängerInnen und GeringverdienerInnen. Diese hätten nur dann ein Problem, wenn sie sehr weite Strecken mit dem Auto pendeln müssen – und das ließe sich mit Ausnahmeregeln verhindern.

Likes EU-Urheberrechtsreform: Einfach nur eine Frechheit

Likes EU-Urheberrechtsreform: Einfach nur eine Frechheit.

Am Ende dieser Auseinandersetzung, die auf den Straßen und von Lobbyisten, von Jungen und Alten und quer durch die politischen Lager ausgetragen wurde, bleiben viele Menschen zurück, denen der freie Meinungsaustausch im Netz und die dortige Netzkultur am Herzen liegt – und die überzeugt sind, dass es wirksamere Wege gegeben hätte, großen Tech-Unternehmen ein bisschen etwas von ihren Milliardengewinnen abzuknöpfen. Es ist schon schlimm genug, ihren Protest einfach so zu ignorieren. Ihm aber auch noch die Legitimität abzusprechen, ist einfach nur eine Frechheit.