Frühstückskaffee

Zum Fühstück gab es bei uns heute einen der Kaffees mit denen Benjamin Pozsgai bei der World Coffee Roasting Championship 2017 den dritten Platz belegt hat. Ein wunderbar fruchtiger Filterkaffee.

Bei diesem Kaffee handelt es sich um eine Mischung aus drei verschiedenen Kaffees. 80% Äthiopien Kochere, 20% Panama Esmeralda und einem natural aufbereiteten Kaffee aus China.

Unsere Portion habe ich nach folgendem Rezept zubereitet: 33g Kaffee, 500g Wasser. Das Wasser habe ich in 100g Portionen über jeweils 30 Sekunden verteilt aufgegossen.

Familie

»Im Großen und Ganzen kann man sich eine Familie als einen Raum vorstellen, in dem jedes Familienmitglied so viel wie möglich von dem bekommt, was es für die bestmögliche Qualität seines Lebens braucht – und so wenig wie möglich von dem, was nicht gut dafür ist.«

Jesper Juul, Leitwölfe sein: Liebevolle Führung in der Familie, 24f.

Bücher, die ich 2017 gelesen habe

Den Rückblick auf die Bücher die ich 2016 gelesen hatte beendete ich mit dem Satz »Das waren die 27 Bücher, die ich 2016 komplett gelesen habe, und über die ich mehr hatte bloggen wollen. Ob sich das in 2017 ändert?« Mehr gebloggt habe ich 2017 nicht, dafür aber deutlich weniger gelesen. Hm? Ganze dreizehn Bücher schaffen es auf die diesjährige Liste:

  1. Zygmunt Bauman, Die Angst vor den Anderen
  2. Richard Rohr, The Divine Dance: The Trinity and your transformation.
  3. Teju Cole, Known and Strange Things
  4. Emmanuel Lévinas, Wenn Gott ins Denken einfällt
  5. Ulrike Guérot, Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie
  6. Chris Coyer, Practical SVG
  7. Rachel Andrew, Getting Ready for CSS Grid Layout
  8. Rob Bell, What Is the Bible? How an Ancient Library of Poems, Letters, and Stories Can Transform the Way You Think and Feel About Everything
  9. Ulrike Guérot, Der neue Bürgerkrieg: Das offene Europa und seine Feinde
  10. Eric A. Meyer and Sara Wachter-Boettcher, Design For Real Life
  11. Laura Kalbag, Accessibility For Everyone
  12. Rachel Andrew, The New CSS Layout
  13. Derek Sivers, Anything You Want: 40 Lessons for a New Kind of Entrepreneur

Neben diesen dreizehn Büchern las ich einiges von Conni und diverse Bände ›Mein Lotta Leben‹, wobei ich im Laufe des Jahres erfreulicherweise mehr zuhören als selbst lesen durfte. Die Bücher von Judith Butler, Terry Eagleton und Saul Williams, die ich angefangen aber noch nicht beendet habe, finden traditionell keine Erwähnung im Jahresrückblick.

An Weihnachten erfuhr ich, dass The Divine Dance: The Trinity and your transformation von Richard Rohr mittlerweile in der deutschen Übersetzung zu haben ist. Aus diesem Grund werde ich das Buch in naher Zukunft nochmals lesen.

Darüber hinaus möchte ich die Bücher von Ulrike Guérot empfehlen, da ich ihre Vision einer europäischen Republik für wichtig und richtungsweisend halte.

Für all diejenigen unter meinen Leserinnen und Lesern, die im Bereich Webdesign unterwegs sind, möchte ich die Bücher von Rachel Andrew zu CSS Grid Layout und Laura Kalbags Accessibility For Everyone empfehlen. Design For Real Life von Sara Wachter-Boettcher und Eric A. Meyer erscheint mir auch für diejenigen relevant, die im weiten Design-Feld tätig sind.

Speechless

Speechless – KurzfilmSpeechless Teaser (vimeo.com)

In dem bewegenden Kurzfilm Speechless stellt Robin Polák die Begegnung eines Jungen (Noah Papadimitriou) mit einer Frau (Heike Makatsch) in einem Spielwarengeschäft dar. Als die Frau fest stellt, dass der Junge sie nicht versteht, kommuniziert sie mit Hilfe von Spielzeug mit ihm. Der Junge lässt sich auf die Kommunikation ein und zeigt ihr seine Lebenssituation. Auf diese Weise findet eine Begegnung mitten im Alltag statt.

Bis zum 6. Januar 2018 ist der Kurzfilm ›Speechless‹ in der Mediathek des Bayrischen Rundfunks zu sehen.

Mein Jahr der Musik 2017

Musik spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in meinem Leben. Sie begleitet meinen Alltag, und in meiner Erinnerung sind einige Begebenheiten direkt mit einem bestimmten Stück, einem Album oder einer Künstlerin verbunden.

Wenn mich nicht alles täuscht veröffentlichte ich meinen ersten musikalischen Jahresrückblick 2010, und seither immer Anfang des neuen Jahres. Mittlerweile übernehmen Streamingdienste wie Spotify das Erstellen des Jahresrückblicks und die Timelines füllen sich langsam mit ebenjenen.

Spotify Jahresrückblick 2017

Nachdem ich mich eben durch meine Hörgewohnheiten auf Spotify klickte, wollte ich das Ergebnis dort mit der Statistik auf last.fm abgleichen, in die auch meine gekauften Alben einfließen.

Hier nun also mein musikalischer Jahresrückblick basierend auf den Statistiken von last.fm:

Künstler_innen

  1. Loyle Carner (845)
  2. Dexter (503)
  3. Kendrick Lamar (430)
  4. A Tribe Called Quest (397)
  5. Beastie Boys (324)
  6. Comeback Kid (255)
  7. David Bazan (246)
  8. Fatoni (234)
  9. Sampha (220)
  10. Lali Puna (201)
  11. Kate Tempest (197)
  12. Zao (196)

Alben

  1. Loyle Carner — Yesterday’s Gone (787)
  2. A Tribe Called Quest — We got it from Here… Thank You 4 Your service (395)
  3. Kendrick Lamar — DAMN. (297)
  4. Dexter — Haare nice, Socken fly (271)
  5. Sampha — Process (212)
  6. Kate Tempest — Let Them Eat Chaos (194)
  7. Zao — The Well-Intentioned Virus (179)
  8. Comeback Kid — Outsider (169)
  9. Disarstar — MINUS x MINUS = PLUS (163)
  10. Lali Puna — Two Windows (154)
  11. Fatoni — Im Modus (151)
  12. Saul Williams — MartyrLoserKing (113)

Stücke

  1. Loyle Carner — Ain’t Nothing Changed (86)
  2. A Tribe Called Quest — We The People … (38)
  3. Kendrick Lamar – HUMBLE. (35)
  4. Dexter – Keinen Tag tauschen (34)
  5. David Bazan — Care (31)
  6. Ghostpoet – Immigrant Boogie (29)
  7. Young Fathers – Only God Knows (29)
  8. Sampha – Blood On Me (27)
  9. Zao – The Weeping Vessel (26)
  10. Lala Puna – Deep Dream (19)
  11. Alfa Mist – Keep On (19)
  12. Kate Tempest – Ketamine for breakfast (19)

Für alle die Lust auf diese Stücke haben, gibt es die Liste Toptracks 2017 auf Spotify.

Welche Musik hat Dich 2017 begleitet?

Ein Jahr später

Am ersten Montagabend im Juli 2016 brach ich mir auf dem Skateplatz das rechte Handgelenk. Nach einer schlaflosen Nacht machte ich mich auf den Weg zum Orthopäden, um mir bestätigen zu lassen, dass sich das alles wieder von alleine beruhigt. Stattdessen bekam ich einen Operationstermin.

Im Krankenhausbett und während des langsamen Heilungsprozesses fragte ich mich oft, ob es nicht besser sei nie wieder auf ein Skateboard zu stehen. Dank der Ermutigung meiner Partnerin und von Freunden, legte ich kurz nachdem die Schiene nicht mehr notwendig war Handgelenkschoner an, und machte mich auf den Weg zum Skateplatz.

Skateboarding 23.11.2017

Letzte Woche jährte sich die erste Skate-Session nach der Operation zum ersten Mal. Kurz nachdem ich obiges Bild veröffentlicht hatte, wurde ich auf diesen Jahrestag aufmerksam, und bemerkte, dass das Bild von letztem Jahr auf der selben Rampe entstand.

Skateboarding am 23.11.2016